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Schwenkow rechnet mit einem DEAG-Rekordjahr

Die DEAG legt nach Umsätzen und beim operativen Ergebnis auch im Vergleich zum Vor-Corona-Zeitraum weiter zu. Das zeigt die Bilanz fürs dritte Quartal und die ersten neun Monate des Jahres. Peter Schwenkow sprach angesichts von drei Millionen verkauften Tickets von einem "Rekordsommer".  

25.11.2022 10:57 • von
Peilt mit der DEAG ein Rekordjahr an: Peter Schwenkow (Bild: Till Brönner)

Die Deutsche Entertainment AG (DEAG) legt nach Umsätzen und beim operativen Ergebnis auch im Vergleich zum Vor-Corona-Zeitraum weiter zu. Das zeigt die Bilanz des Unternehmens fürs dritte Quartal und die ersten neun Monate des laufenden Jahres.

So meldet der Livekonzern für den Zeitraum von Anfang Juli bis Ende September 2022 Umsätze in Höhe von 101,7 Millionen Euro. Das bedeutet laut DEAG-Berechnungen ein Plus von 72 Prozent im Vergleich mit dem dritten Quartal des Jahres 2019 und eine Versechsfachung im Vergleich zu den im Vorjahreszeitraum erzielten Einnahmen in Höhe von 16,7 Millionen Euro.

Das EBITDA-Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen wuchs im dritten Quartal auf 10,2 Millionen Euro - ein Plus von 110 Prozent zum Vergleichszeitraum 2019 und von 134 Prozent gegenüber den im Vorjahreszeitraum erwirtschaftete 4,3 Millionen Euro.

Im Zeitraum von Anfang Januar bis Ende September 2022 nahm die DEAG 235,1 Millionen Euro ein. Das bedeutet eine Steigerung um 91 Prozent im Vergleich zu den ersten neun Monaten des Jahres 2019 und entspricht rund dem Neunfachen der im Vorjahr erzielten 24,1 Millionen Euro. Das EBITDA wuchs im 2019er-Vergleich um 155 Prozent auf 20,3 Millionen Euro, nach noch 13,3 Millionen Euro in den ersten neun Monaten des Jahres 2021.

Als CEO der DEAG zeigt sich Peter Schwenkow mit der Entwicklung "überaus zufrieden", trotz des "insgesamt herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds": "Wir haben unzählige Konzerte und Events erfolgreich veranstaltet und verzeichneten im Ticketing mit drei Millionen verkauften Tickets allein zwischen Juni und August einen Rekordsommer." Zudem verzeichne die DEAG "eine ungebrochen hohe Nachfrage nach Tickets für Veranstaltungen und Konzerte". Für Schwenkow ist klar: "2022 wird ein Rekordjahr für die DEAG. Das erste Quartal 2023 ist bereits von einer hohen Visibilität gekennzeichnet. Wir erwarten eine Fortsetzung unserer dynamischen Entwicklung auch über 2022 hinaus."

Als Grund für die Entwicklung verweist man bei der DEAG vor allem auf eine "deutliche Belebung der operativen Geschäftstätigkeit" nach "dem weitgehenden Wegfall sämtlicher Corona-Restriktionen" in den Märkten, in denen man aktiv ist. Darüber hinaus habe sich aber auch die "in den vergangenen Jahren konsequent fortgeführte strategische Ausrichtung auf eigene margenstarke Veranstaltungsformate" ausgezahlt sowie "der Ausbau der konzerneigenen Ticketing-Plattformen".

Für Gesamtjahr bestätigt die DEAG ihre bisherigen Erwartung und rechnet mit Umsätzen von über 300 Millionen Euro bei einem weiter verbesserten EBITDA.

Text: Knut Schlinger