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Spotify übernimmt Kinzen, um Inhalte wie Hatespeech besser zu erkennen

Spotify hat das irische Unternehmen Kinzen übernommen. Kinzen hat sich darauf spezialisiert, Sprachdaten zu analysieren, um "schädliche Inhalte" wie Hatespeech zu erkennen. Die Übernahme folgt auf die Kontroverse um den exklusiven Spotify-Podcast "The Joe Rogan Experience" Anfang des Jahres.

07.10.2022 12:48 • von Jonas Kiß
Gehören jetzt zusammen: Spotify und Kinzen (Bild: Screenshot, newsroom.spotify.com)

Spotify hat das irische Unternehmen Kinzen übernommen, wie der schwedische Streamingdienst am 5. Oktober 2022 bestätigte, ohne finanzielle Details der Transaktion öffentlich bekannt zu geben.

Kinzen hat sich darauf spezialisiert, Sprachdaten zu analysieren, um "schädliche Inhalte" wie Hatespeech zu erkennen. Das erreiche man über eine Kombination aus Machine Learning und manuellen Eingriffen, "unterstützt durch Analysen führender lokaler Akademiker und Journalisten".

Erst im Juni hatte Spotify nach einer Welle der Empörung über den Podcast "The Joe Rogan Experience" ein sogenanntes "Safety Advisory Council" angekündigt. Dem Sicherheitsbeirat gehört auch die 2017 gegründete Firma Kinzen an mit der Spotify bereits seit 2020 zusammen arbeitet.

"Diese Investition erweitert Spotifys Ansatz zur Sicherheit der Plattform und unterstreicht, wie ernst wir unser Engagement nehmen, ein sicheres und angenehmes Erlebnis für Urheber und Nutzer zu schaffen", sagt Dustee Jenkins, Global Head of Public Affairs Spotify.