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Dieter Semmelmanns Antrittsbesuch auf der Reeperbahn

Am Reeperbahn-Donnerstag kommt Dieter Semmelmann erstmals auf das Reeperbahn Festival. Im Gespräch mit MusikWoche-Redakteur Dietmar Schwenger will der Geschäftsführer von Semmel Concerts erläutern, wie er die Entwicklung der Livebranche einschätzt.

21.09.2022 10:36 • von Dietmar Schwenger
Spricht erstmals auf der Reeperbahn: Dieter Semmelmann. (Bild: Semmel Concerts)

Am Reeperbahn-Donnerstag kommt Dieter Semmelmann erstmals auf das Reeperbahn Festival. Im Gespräch mit MusikWoche-Redakteur Dietmar Schwenger will der Geschäftsführer von Semmel Concerts erläutern, wie er die Entwicklung der Livebranche einschätzt.

Das Keynote Interview steigt am 22. September um 11:00 im Schmidtchen am Spielbudenplatz. Unter der Fragestellung "Quo Vadis, Konzertbranche?" blickt Dieter Semmelmann auf sein Engagement in der Corona-Zeit zurück, wo er nicht nur einer der am meisten gefragten Veranstalter war, sondern auch mit einem Open Air im Jahr 2020 und einer Arena-Tour von Roland Kaiser zu den ersten gehörten, die mit großen Live-Events allen Widerständen zum Trotz zurückkehrten.

Über seine öffentliche Rolle als Vertreter der Livebranche sprach Semmelmann jüngst im großen MusikWoche-Interview. So habe er als einbezogener Praktiker "die Erfahrung gemacht, dass verantwortliche Politiker Ideen und Hinweise gerade von Praktikern zu schätzen wussten. Es wurde leider am Ende zu wenig davon umgesetzt. Stattdessen wurden teilweise kaum nachvollziehbare Vorschriften ersonnen, die es uns fast unmöglich machen, wirtschaftlich sinnvoll zu agieren und gegenüber Künstlern und Fans konsistent aufzutreten."

Bei all den Gesprächen mit der Politik sei ihm aufgefallen, "dass Kenntnis über die Livebranche, über die Verfahrensweisen, und welche Dinge bei uns wichtig sind, kurzum: wie das Geschäft bei uns funktioniert, bei den politischen Instanzen, die sich mit Corona auseinandersetzen mussten, leider kaum zu erkennen war." Wie man das gerade angesichts der kommenden Herausforderungen verbessern kann, wird auch Thema der 45-minütigen Keynote sein.