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Carsten Brosda eröffnet Gipfeltreffen zwischen Pop und Politik

Das Forum Musikwirtschaft lädt am 6. September zur Musikwirtschaftskonferenz. Die im Forum zusammengeschlossenen Musikunternehmen wollen dann im nhow Berlin unter anderem die "kulturpolitische Büchse der Pandora" unter die Lupe nehmen. Kultursenator Carsten Brosda hat für eine Keynote zugesagt.

02.09.2022 16:28 • von
Kommt zur Musikwirtschaftskonferenz nach Berlin: Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda (Bild: Bertold Fabricius)

Das Forum Musikwirtschaft lädt am 6. September 2022 zur Musikwirtschaftskonferenz. Die im Forum zusammengeschlossenen Musikkonzerne und unabhängigen Labels, Verlage, Veranstalter:innen, Clubbetreiber:innen, Musikmanager:innen sowie die Musikinstrumente- und Equipment-Branche wollen dann im nhow Berlin ab 11.00 Uhr die kulturpolitische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Lage der Musikwirtschaft unter die Lupe nehmen.

Carsten Brosda, Senator der Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg, hat zur Eröffnung der Veranstaltung eine Keynote zugesagt.

Anschließend soll eine erste Diskussionsrunde die "kulturpolitische Büchse der Pandora" unter die Lupe nehmen und dabei die große Bandbreite der Herausforderungen an die Musikwirtschaft angesichts von Eckpunkten wie Corona-Krise, Klimawandel, Regulierung von Plattformen und Diversität in der Branche veranschaulichen. Mit dabei bei diesem Spitzentreffen sind die Parlamentarier:innen Erhard Grundl (MdB Bündnis 90/Die Grünen), Helge Lindh (MdB, SPD), Anikó Merten (MdB,FDP) und Christiane Schenderlein (MdB, CDU) sowie aus den Reihen des Forums Musikwirtschaft Jens Michow (BDKV), Florian Drücke (BVMI), Götz von Einem (DMV), Karsten Schölermann (LiveKomm), Daniel Knöll (SOMM) und Birte Wiemann (VUT) sowie voraussichtlich auch ein:e Vertreter:in des IMUC.

Anschließend eröffnet die Veranstaltungsbranche eine Reihe von Panels und Präsentationen der einzelnen Teilbereich des Forums Musikwirtschaft.

Unter dem Motto "Kulturveranstaltungsbranche vor dem Kollaps" widmen sich dabei Gitta Connemann (MdB, CDU/CSU), Gunnar Geßner (LiveKomm), Erhard Grundl (MdB, Bündnis 90/Die Grünen), Anikó Merten (MdB, FDP), Jens Michow (BDKV) und Daniel Schneider (MdB, SPD) spezifischen Fragen und Sorgen der deutschen Kulturveranstaltungsbranche nach en Lockdown-Jahren und den weiteren Perspektiven der Konzertlandschaft.

Im Anschluss an eine Mittagspause wollen dann Jonas Haentjes (Edel), Alexander Meinl (Meinl Company), Konstanze Meyer (clubliebe e.V.) und Leander Schlicht (ICS Festival Service) Best-Practice-Beispiele aus der Branche auf dem Weg zur ökologischen Nachhaltigkeit präsentieren. Ab 15.00 Uhr widmet sich zudem ein Panel dem Thema Vielfalt im Radio und den Chancen von Newcomern in einem Programm, das zumeist "Das Beste aus den 70ern, 80ern, 90ern" liefern will. Die Veranstalter:innen kündigen dazu unter anderem eine Analyse der aktuellen Airplays an und laden unter anderem Birgit Böcher (DMV), Patrick Oginski (IMUC) oder Adriana Schulz (Frau Schulz Management) zur Diskussionsrunde.

Es folgt eine Runde zum Thema "Von Newcomer bis Export - Passgenaue Förderung für Unternehmer*innen" mit unter anderem Birte Wiemann (VUT) und Julian Loewe (Neubau Music) und ein Einblick in die Musikinstrumentenwelt von Daniel Knöll (SOMM) unter dem Motto "Musikinstrumente sind kein Luxusgut", bevor sich ein Panel ausgewählten Fragen rund um die Nutzung von Musik in der digitalen Welt widmen will. Bei der Abschlussrunde wollen schließlich der TV-Moderator und Journalist Cherno Jobatey, Norbert Schiegl (MusikWoche), Sebastian Zabel (Rolling Stone) und die Musikjournalistin Silke Super, die auch die Tagesmoderation übernimmt, eine Bilanz des Kongressgeschehens ziehen.

Ein Besuch der Veranstaltung im nhow-Hotel ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich, Details dazu über das Forum Musikwirtschaft per E-Mail unter info@forum-musikwirtschaft.org

Text: Knut Schlinger