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Opus Klassik verkündet Gewinner:innen

Bevor der Opus Klassik am 9. Oktober 2022 verliehen wird, stehen nun bereits die Preisträger:innen fest. Aus einer "Rekordanzahl von über 600 Einreichungen" zeichnet die Jury die Gewinner:innen des "wichtigsten deutschsprachigen Preises für klassische Musik" in 27 Kategorien aus. Die Bandbreite reicht von Nachwuchsstars wie Äneas Humm, Magdalena Hoffmann oder Pene Pati bis hin zu Ikonen wie Moby oder John Williams.

26.08.2022 13:33 • von Jonas Kiß
Als "Bestseller des Jahres" ausgezeichnet: John Williams mit "The Berlin Concert" (Bild: Stephan Rabold)

Bevor der Opus Klassik am 9. Oktober 2022 verliehen wird, stehen nun bereits die Preisträger:innen fest. Aus einer "Rekordanzahl von über 600 Einreichungen" zeichnet die Jury die Gewinner:innen des "wichtigsten deutschsprachigen Preises für klassische Musik" in 27 Kategorien aus.

Durchgesetzt haben sich unter anderem Lea Desandre und Jonas Kaufmann als "Sängerin des Jahres" und "Sänger des Jahres", Vladimir Jurowski als "Dirigent des Jahres", das Huelgas Ensemble als "Ensemble des Jahres" oder das Reflektor Festival von Max Richter als "Innovatives Konzert des Jahres".

Der Verein zur Förderung der Klassischen Musik präsentiert die Preisverleihung erneut als "Wochenende der Klassik". So findet am 8. Oktober in der Berliner Kirche St. Elisabeth um 19.30 Uhr ein Preisträger-Konzert mit dem Schwerpunkt auf Kammermusik statt, mit Künstler:innen wie Viviane Chassot, Hania Rani & Dobrawa Czocher, Francesco Tristano und Stefan Temmingh.

Am 9. Oktober werden dann im Konzerthaus Berlin ab 15.45 Uhr die Trophäen "im Rahmen einer glanzvollen Gala" verliehen. Zudem stehen Weltstars wie Jonas Kaufmann, Joyce DiDonato, Ludovico Einaudi, Igor Levit, Lea Desandre, Jeanine De Bique, Tianwa Yang und Albrecht Mayer auf der Bühne. Der Preis für das "Lebenswerk" wird traditionell erst im Rahmen der Verleihung bekanntgegeben. Das ZDF überträgt die Gala, die erneut von Désirée Nosbusch moderiert wird, am selben Abend um 22.15 Uhr.

Das Ziel des Vereins zur Förderung der Klassischen Musik sei "die stärkere Verbreitung klassischer Musik über unterschiedliche Generationen und Demographien". Deswegen reiche die Bandbreite der ausgezeichneten Künstler:innen dieses Jahr von spannenden Nachwuchsstars wie Äneas Humm, Magdalena Hoffmann oder Pene Pati bis hin zu Ikonen wie Moby oder John Williams.

"In dieser unruhigen und komplexen Welt hat Klassische Musik gerade auch die Aufgabe, Zwischentöne hörbar zu machen und die vielen Facetten des Menschseins zu beleuchten. Sie fördert differenziertes Denken sowie die Fähigkeit Vielfalt wertzuschätzen und zu leben", sagt Nick Hellenbroich, Vorstand Verein zur Förderung der Klassischen Musik.

Opus Klassik - Die Preisträger:innen 2022

Sängerin des Jahres / Sänger des Jahres: Lea Desandre / Jonas Kaufmann

Instrumentalist/in des Jahres: Beatrice Rana (Klavier), Tianwa Yang (Violine), Dominik Wollenweber (Englischhorn)

Dirigent/in des Jahres: Vladimir Jurowski

Komponist/in des Jahres: P?teris Vasks

Nachwuchskünstler/in Gesang: Äneas Humm, Pene Pati

Nachwuchskünstler/in Instrument: Dominik Wagner (Kontrabass), Magdalena Hoffmann (Harfe)

Orchester des Jahres: KAP - Kammerakademie Potsdam unter Antonello Manacorda

Ensemble des Jahres: Huelgas Ensemble unter Paul Van Nevel

Solistische Einspielung Gesang: Jeanine De Bique (Oper), Miriam Feuersinger (Oratorium), Joyce DiDonato (Konzert), Christian Gerhaher (Lied)

Solistische Einspielung Instrument: Viviane Chassot (Akkordeon), Eckhard Manz (Orgel), Igor Levit (Klavier)

Konzerteinspielung: Renaud Capuçon mit dem Orchestre de Chambre de Lausanne (Arvo Pärt: Tabula Rasa) Stefan Temmingh mit dem Capricornus Consort Basel (Leipzig 1723)

Albrecht Mayer mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen (Mozart)

Kammermusikeinspielung: Daniel Cohen & Sharon Kam mit dem hr-Sinfonieorchester (Hindemith: Werke für Klarinette) Trio 21meter60 (nothing but tuba) Armida Quartett (Mozart, String Quartets Vol. 4)

Klassik ohne Grenzen: Moby, Francesco Tristano

Sinfonische Einspielung: Niederrheinische Sinfoniker (Sinfonie Nr.7, Poème lyrique / Stenka Razin / Carnaval) unter Mihkel Kütson

Berliner Barock Solisten (Mozart Serenaden) unter Reinhard Goebe

Chorwerkeinspielung des Jahres: Singer Pur

Operneinspielung: Wiener Philharmoniker (Mozart: Così fan tutte) & Bayerisches Staatsorchester (Korngold: Die tote Stadt)

Weltersteinspielung des Jahres: Goldberg Baroque Ensemble (Oratorio Secondo) unter Andrzej Szadejko

Innovatives Konzert des Jahres: Reflektor Festival - Max Richter

Audiovisuelle Musikproduktion: Jakub Józef Orli?ski, Capella Cracoviensis (Vivaldi: Stabat Mater)

Videoclip des Jahres: Hania Rani, Dobrawa Czocher (Inner Symphonies)

Editorische Leistung des Jahres: Florian Uhlig, Robert Schumann - Die kompletten Klavierwerke

Filmmusik / Score des Jahres: Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin - Alfred Schnittke: Film Music Edition, Vol.5 unter Frank Strobel

Neue Klassik: Ludovico Einaudi (Underwater)

Nachwuchsförderung: The Young ClassX

Bestseller des Jahres: John Williams - The Berlin Concert

Innovationspreis für Nachhaltigkeit: Bach by Bike