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Charts: Amon Amarth stürmen auf Platz eins

Nach "Jomsviking" (2016) und "Berserker" (2019) steht die schwedische Metalband Amon Amarth mit ihrem Album "The Great Heathern Army" nun bereits das dritte Mal an der Spitze der Offiziellen Deutschen Charts.

12.08.2022 15:51 • von Dietmar Schwenger
Steigen auf eins ein: Amon Amarth, hier bei ihrem Wacken-Auftritt 2022 (Bild: Harry Metal)

Nach "Jomsviking" (2016) und "Berserker" (2019) steht die schwedische Metalband Amon Amarth mit ihrem Album "The Great Heathern Army" nun bereits das dritte Mal an der Spitze der Offiziellen Deutschen Charts. Insgesamt konnte die Formation damit bislang neun Alben in der deutschen Hitliste unterbringen. Erstmals platzierten sich Amon Amarth mit "Fate Of Norns" 2004 in Deutschland, damals auf Rang 31.

Hinter Metal aus Schweden folgt Volksmusik aus Südtirol: "Freundschaft aus Gold" von den Kastelruther Spatzen steigt auf Rang zwei ein, der Vorwochenspitzenreiter "Ich würd's wieder tun" von Andrea Berg fällt auf drei. Tool gelingt als Wiedereinsteiger mit "Fear Inoculum" der Satz auf die Vier, Rammstein fallen mit "Zeit" von drei auf fünf.

Neu auf sechs findet sich das Livealbum "Noise And Flowers" von Neil Young & Promise Of The Real, gefolgt von einem weiteren Neuzugang auf sieben: "Free Spirit" von Kollegah. Eminem stellt mit "Curtain Call 2" ein neues Best Of und den Nachfolger seiner 2005 erschienenen Zusammenstellung "Curtain Call - The Hits" auf Rang acht vor. Stereoact gelingt der Sprung auf neun mit "#Schlager 2" Schlusslicht der Top 10 sind The Interrupters mit "In The Wild", ein weiterer New-Entry.

Bei den Charts-Anteilen liegt Universal Music in der Erhebungswoche mit 39,7 Prozent vorn, gefolgt von Sony Music mit 32 Prozent und Warner Music mit 14 Prozent. Dahinter behaupten sich Believe/GoodToGo (7,4 Prozent) und Kontor New Media/Edel (drei Prozent).

In den Offiziellen Deutschen Single-Charts hält "Layla" weiter die Stellung - bereit zum achten Mal. Miksu/Macloud & makko schieben sich mit "Nachts wach" von fünf auf zwei, während der "Sommer" von Bonez MC & RAF Camora auf Position drei Einzug erhält. Von drei auf vier geht es für "Paradise" von Liaze und von zwei auf fünf stürzt "Olivia" von den Zipfelbuben ab.

Dagegen verbessert sich "Ferrari" von James Hype & Miggy Dela Rosa von sieben auf sechs, "Beautiful Girl" von Luciano rutscht von vier auf sieben und "Follow Letzte Woelfe" von Kontra K, Sido & Leony von sechs auf acht. Unverändert auf neun hält sich "Ohne Benzin" von Domiziana, regungslos auf zehn verharrt "As It Was" von Harry Styles.

Universal Music führt auch bei den Singles das Feld an bei der Auswertung der Chartsanteile: Der Marktführer steht mit 47,3 Prozent klar vor Sony Music mit 24,5 Prozent und Warner Music (15,3 Prozent). Believe/GoodToGo steht mit 8,7 Prozent auf Platz vier der Vertriebsfirmen, dahinter findet sich Kontor New Media/Edel mit 3,3 Prozent.

Bei den Compilations sind die ersten beiden Plätze unverändert: "Bravo Hits 118" und "Ballermann Hits 2022". Neu auf drei steigt "Club Sounds Vol. 99" ein. Von drei auf vier verlagert sich "Die Ultimative Chartshow - Die Besten Sommer-Hits", während "Immer wieder sonntags" auf Rang fünf den zweithöchsten Neuzugang stellt.

Warner Music kommt bei den Chartsanteilen auf 39,8 Prozent und liegt damit vor Universal Music mit 32,4 Prozent. Sony Music verfügt über 14,7 Prozent, Believe/GoodToGo über 4,7 Prozent und Kontor New Media/Edel über 4,4 Prozent.