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Charts: Andrea Berg macht das Dutzend voll

Das neue Album von Andrea Berg heißt "Ich würd's wieder tun" - und genau das hat die Schlagersängerin in den Offiziellen Deutschen Charts auch gemacht: Der Longplayer erreicht Platz eins, wie elf weitere Alben von Andrea Berg zuvor.

05.08.2022 15:35 • von Dietmar Schwenger

Das neue Album von Andrea Berg heißt "Ich würd's wieder tun" - und genau das hat die Schlagersängerin in den Offiziellen Deutschen Charts auch gemacht: Der Longplayer erreicht Platz eins, wie elf weitere Alben von Andrea Berg zuvor. Die Künstlerin feiert derweil mehrere Jubiläen: 30 Jahre auf der Bühne und 25 Jahre in den Charts. In der deutschen Hitliste hatte keine andere deutsche Sängerin mehr Nummer-eins-Alben; zudem zieht Andrea Berg mit Madonna gleich.

"Wir gratulieren Andrea Berg herzlich zu diesem neuen Chartserfolg!", sagt André Mühlhausen, SVP Commercial Division Sony Music. "Es handelt sich hier nur um einen Vorboten vieler zu erwartender neuer Chartsrekorde und um ein weiteres Kapitel einer unglaublichen Karriere." Auch Patrick Mushatsi-Kareba, CEO Sony Music GSA, gratuliert der Künstlerin: "Es erfüllt uns nicht nur mit Stolz, Andrea schon so lange als ihr Labelpartner zu begleiten, sondern auch mit einem Albumprojekt der Extraklasse eine neue Phase einzuläuten, die langjährige Fans entzücken und neue faszinieren wird."

Die Künstlerin selber ist unendlich dankbar für die "unzähligen berührenden Reaktionen meiner Fans auf mein neues Album ´Ich würd´s wieder tun´. Ein riesiges Dankeschön an alle, die mit so viel Herzblut und Liebe mitgearbeitet haben. Die Herzen der Menschen mit meiner Musik zu berühren, ist für mich das größte Geschenk überhaupt. Jetzt freuen wir uns alle auf die Ausstrahlung unserer großen 30-Jahre-Show am Samstag um 20:15 Uhr im ZDF, ORF und SRF."

Beyoncé kommt in Deutschland bislang nur auf ein Album, das es bis ganz nach oben geschafft hat: ihr Solodebüt "Dangerously In Love" von 2003. Nun steigt ihr aktuelles Werk, "Renaissance", auf Rang zwei ein - ihre höchste Platzierung seit besagtem Debütalbum. Von zwei auf drei fällt "Zeit" von Rammstein, neu in den Charts auf Position vier ist "Spectre" von der US-Band Stick To Your Guns. "Get Numb With Me" von Beyazz steigt auf der Fünf neu ein.

Pearl Jam-Sänger Eddie Vedder stellt mit "Earthling" auf Rang sechs einen Wiedereinsteiger, während die Vorwochenspitzenreiter Amigos mit "Liebe siegt" auf Platz sieben abrutschen. Von fünf auf acht geht es für "Harry's House" von Harry Styles, neu auf neun ist ist die Formation HoodBlaq mit "BE.ELA.QU". Schlusslicht der Top 10 ist BTS mit "Proof" (Vorwoche: acht).

Bei den Chartsanteilen im Longplay-Segment führt Sony Music mit 39,7 Prozent das Feld an, gefolgt von Universal Music (32 Prozent) und Warner Music (14 Prozent). Auf Platz vier in dieser Woche steht Believe/GoodToGo mit 7,4 Prozent, auf fünf behauptet sich 375 Media mit 3,6 Prozent.

"Layla" von DJ Robin & Schürze schafft es derweil bei den Singles zum siebten Mal auf den Thron. Zusammen mit der von sieben auf zwei kletternden "Olivia" von den Zipfelbuben führen jetzt zwei Ballermann-Lieder die Singles-Bestenliste an. Liaze rutscht mit "Paradise" von Position zwei auf drei, und auch "Beautiful" von Luciano fällt leicht (von drei auf vier).

Miksu/Macloud & makko bleiben "Nachts wach", was ihnen einen fünften Platz einbringt. Dahinter folgen Kontra K, Sido & Leony mit "Follow" auf Rang sechs und James Hype & Miggy Dela Rosa mit "Ferrari" auf der Sieben. Höchster Neueinsteiger auf Platz acht ist Luciano mit "Frozen Tears". Die Top 10 komplettieren Domiziana ("Ohne Benzin", Platz neun) und Harry Styles ("As It Was", zehn).

Universal Music siegt in der Vertriebswertung bei den Singles per Wochenanteil von 45 Prozent und distanziert Sony Music (26 Prozent), Warner Music (15,4 Prozent), Believe/GoodToGo (8,4 Prozent) sowie Kontor New Media/Edel (4,6 Prozent).

Die Compilations haben mit "Bravo Hits 118" einen frisch eingestiegenen neuen Spitzenreiter. Unverändert auf zwei halten sich die "Ballermann Hits 2022", von vier auf drei verbessert sich "Die Ultimative Chartshow - Die Besten Sommer-Hits". Ebenfalls um einen Zähler nach oben geht es jeweils für "The Dome Summer 2022" auf Rang vier und "Bravo Hits 117" auf Position fünf.

Bei den Vertriebsanteilen liegt Warner Music mit 62,5 Prozent klar vorn, Universal Music hat mit 27,2 Prozent ebenfalls einen deutlichen Vorsprung auf Sony Music mit 7,1 Prozent. Dahinter folgen noch Kontor New Media/Edel mit einem Anteil von 1,6 Prozent und Zyx mit 0,8 Prozent.