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YouTube meldet mehr als 250.000 Abrufe für ReBoot Culture

Mit Auftritten von Nina Chuba und RapK in der Berliner Staatsoper startete im Juni die dritte Phase der Reboot-Reihe von YouTube Music und mit Unterstützung unter anderem der Initiative Musik. Im Hause Google zieht Kiki Ganzemüller ein Zwischenfazit, berichtet von einem "enormen Interesse" und kündigt bereits "Vorbereitungen für die nächste Phase von ReBoot Culture" an.

02.08.2022 11:05 • von
Trat im Rahmen von ReBoot Culture in der Berliner Staatsoper Unter den Linden auf: Nina Chuba (Bild: maxivisuals für diffusmagazin)

Mit Auftritten von Nina Chuba und RapK im Apollosaal der Berliner Staatsoper Unter den Linden startete im Juni 2022 die dritte Phase der Reboot-Reihe unter Federführung von YouTube Music sowie mit Unterstützung von Initiative Musik, "Diffus" und Google Arts & Culture. Unter dem Namen ReBoot Culture schließt diese Runde an das 2021 gestartete Projekt ReBoot Live an sowie an die in einer zweiten Phase Anfang 2022 ausgerichteten elf Livesessions mit unter anderem Casper, Tocotronic oder Rote Mütze Raphi.

In der dritten Runde des inzwischen unter der Flagge ReBoot Culture segelnden Programms haben es sich die Akteur:innen zum Ziel gesetzt, einen Schulterschluss zwischen renommierten Einrichtungen der klassischen Musik oder auch Denkmälern der Industriekultur mit aufstrebenden Künstler:innen zu schaffen.

"Uns ist es eine große Freude, Austausch und Zusammenhalt der gesamten Kulturszene durch Formate wie die Session-Reihe ReBoot Culture unterstützen zu können, insbesondere in Zeiten, in denen nach wie vor viele mit den Auswirkungen der letzten Jahre zu kämpfen haben", sagt Kiki Ganzemüller, die im Hause Google als Manager Music Partnerships für die EMEA-Region fungiert. Für Ganzemüller ist klar, "dass Pop und Hochkultur kein Widerspruch" seien: "Das enorme Interesse an den herausragenden Performances, zum Beispiel von Paula Hartmann im Berliner Museum für Naturkunde oder Edwin Rosen im Essener Schaudepot Ruhr Museum, unterstreicht das einmal mehr."

Binnen der ersten beiden Monate hätten die Sessions und "Behind The Scenes"-Videos, die YouTube auch in einer Playlist zusammengefasst hat, bereits weit über 250.000 Aufrufe erzielen können, Google Arts & Culture begleitet das Projekt unter anderem mit einer Onlineausstellung der Sessions mit einer Onlineausstellung.