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Leutgeb lässt in München "den Drachen aus dem Käfig"

Erst Andreas Gabalier, dann Helene Fischer und schließlich Robbie Williams - die österreichische Leutgeb Entertainment Group veranstaltet im August in München gleich drei große Open-Air-Shows. Geschäftsführer Klaus Leutgeb umreißt vorab die Dimensionen der Produktion, räumt aber auch "schlaflose Nächte" ein.

01.08.2022 12:42 • von
Partner für ein Großkonzert in München: Robbie Williams (links) und Veranstalter Klaus Leutgeb (Bild: Leutgeb Entertainment)

Erst Andreas Gabalier, dann Helene Fischer und schließlich Robbie Williams - die österreichische Leutgeb Entertainment Group veranstaltet im August auf dem Gelände der Messe München in München-Riem gleich drei große Open-Air-Shows.

Geschäftsführer Klaus Leutgeb umriss nun vorab in einem Gespräch mit der "Süddeutschen Zeitung" die Dimensionen der Produktion: "Ein Monster", nannte er dabei die eigens aufgebaute Bühne. "Wir haben den Drachen aus dem Käfig gelassen."

Mit 150 Metern sei die Bühne dreimal so breit wie die der jüngsten Rammstein-Events. Hinzu kommen würden 5000 Scheinwerfer und Lichtbahnen, was zusammen den Einsatz von 500 Sattelschleppern nötig gemacht habe. 5000 Mitarbeiter:innen seien an dem Projekt beteiligt.

Für die Auftritte von Andreas Gabalier und Helene Fischer seien bereits jeweils 130.000 Eintrittskarten abgesetzt, bei Robbie Williams wären es immerhin 90.000 Tickets. Dennoch werde es mit der Rendite wohl sehr knapp, berichtet die "SZ". Denn steigende Kosten durch Pandemie, Krieg und Energiekrise hätten dem Konzertveranstalter "viele schlaflose Nächte" bereitet, wie die Zeitung Leutgeb zitiert.

Leutgeb Entertainment richtet zunächst am 6. August ein Konzert von Andreas Gabalier samt Fan Fest aus, am 20. August folgt ebenfalls auf dem Gelände der Messe München ein Auftritt von Helene Fischer und am 27. August steht dann das Großkonzert von Robbie Williams auf der Agenda.

Bei Münchner Konzertveranstaltern und den Betreiber:innen des Olympiaparks stießen die Leutgeb-Pläne auf Kritik.

Text: Knut Schlinger