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Jazzmusikerinnen wollen sich vernetzen

Das Netzwerk JazzWomemNetwork.com will Jazzmusikerinnen untereinander vernetzen, aber auch Kontakte zu Organisationen, Festivals und Konzertveranstaltern herstellen. Um miteinander in Kontakt treten zu können, bedarf es einer Datenbank/eines Portals, in das die Betroffenen Angaben zu ihrer Person und Kontaktmöglichkeiten eintragen können.

27.07.2022 16:07 • von Dietmar Schwenger
Positioniert sich gegen Diskriminierung; das Portal JazzWomenNetwork (Bild: JazzWomenNetwork)

Das Netzwerk JazzWomemNetwork.com will Jazzmusikerinnen untereinander vernetzen, aber auch Kontakte zu Organisationen, Festivals und Konzertveranstaltern herstellen. Dazu wolle man nun eine Datenbank oder ein Portal anlegen, "in das die Betroffenen Angaben zu ihrer Person und Kontaktmöglichkeiten eintragen können", teilt die Initiative mit.

Das Portal geht auf die Idee und Initiative der Saxophonistin und Komponistin Nicole Johänntgen zurück. Gemeinsam mit Jacek Brun von "jazz-fun.de" und JazzDayGermany entwickelte sie das Medienkonzept und gestalteten das Erscheinungsbild des Portals. Zudem will die Musikerin eine Liste von Organisationen zu erstellen, die sich für die Förderung von Frauen in der Musik, insbesondere in der Jazzmusik, einsetzen.

"Diskriminierung, Ausgrenzung, Zugangsbarrieren: Das Geschlecht spielt nach wie vor eine wichtige Rolle für die Karrieremöglichkeiten von Frauen", lässt die Deutsche Jazzunion dazu wissen. "Das gilt auch und immer noch für die Jazzszene in Deutschland. Dies belegt die von der Deutschen Jazzunion herausgegebene und von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM) maßgeblich geförderte Publikation 'Gender.Macht.Musik. Geschlechtergerechtigkeit im Jazz" eindrücklich."