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Jens Michow kritisiert Alexander Ostermaier

BDKV-Präsident Jens Michow hält Aussagen von Alexander Ostermaier von der fwd: Bundesvereinigung Veranstaltungswirtschaft, in denen dieser unter anderem von einer "Auftragsflut" für die Branche spricht, für "nicht hinreichend differenziert".

21.07.2022 15:30 • von Dietmar Schwenger
Meldet sich zu Wort: BDKV-Präsident Jens Michow (Bild: Klaus Westermann)

BDKV-Präsident Jens Michow sieht Aussagen von Alexander Ostermaier von der fwd: Bundesvereinigung Veranstaltungswirtschaft, in denen dieser unter anderem von einer "Auftragsflut" für die Branche spricht, kritisch. Im Gespräch mit dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (RND) hatte Ostermaier jüngst von Personalmangel sowie steigenden Produktionskosten gesprochen und explizit gewarnt: "Was es nicht wieder geben darf, sind einschränkende Maßnahmen, die einzeln von jedem Bundesland getroffen und fast monatlich geändert werden."

Gleichzeitig verortet Ostermaier bei der Veranstaltungsbranche "eine riesige Auftragsflut". Im Mai und Juni seien die Auftragsbücher voll gewesen, so Ostermaier gegenüber "RND". "Wir hatten so viele Messen wie noch nie in diesen beiden Monaten. Viele Konzerte, die verschoben wurden, werden nachgeholt. Wir erleben gerade eine Verdichtung der Veranstaltungen in diesen knapp sechs Monaten ab Mai, in denen Liveveranstaltungen wohl wieder möglich sind."

Darauf reagierte Jens Michow nun via Facebook: "Wie der Herr Ostermaier die Welt sieht: der Veranstaltungsbranche geht es offenbar gar nicht schlecht.... jedenfalls wenn man dem Herrn Ostermaier glaubt. Das kommt dabei raus, wenn man zwischen Ton- und Lichtverleihern sowie Tisch- und Stühle-Lieferanten für Veranstaltungen einerseits und denen, von denen sie leben - nämlich den Veranstaltern - nicht hinreichend differenziert."