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Reservoir legt im ersten Geschäftsjahr nach Börsengang zu

Das US-Unternehmen Reservoir Media hat die Finanzergebnisse für das am 31. März 2022 endende Geschäftsjahr vorgelegt. Demnach stiegen die Einnahmen um 34 Prozent auf 107,8 Millionen US-Dollar gegenüber 80,2 Millionen Dollar im Jahr 2021, als das Unternehmen an die Börse ging.

22.06.2022 15:42 • von Jonas Kiß
Zeigt die Finanzergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr: der Geschäftsbericht von Reservoir Media (Bild: Screenshot, investors.reservoir-media.com)

Das US-Unternehmen Reservoir Media hat die Finanzergebnisse für das am 31. März 2022 endende Geschäftsjahr vorgelegt.

Die Resultate sind die ersten für das unabhängige börsennotierte Unternehmen seit dem Börsenstart 2021. Demnach stiegen die Gesamteinnahmen von Reservoir Media im Geschäftsjahr 2021/2022 um 34 Prozent auf 107,8 Millionen US-Dollar gegenüber 80,2 Millionen Dollar im Geschäftsjahr 2020/2021. Das organische Wachstum lag mit 15 Prozent ebenfalls im zweistelligen Bereich.

Aus der Bilanz geht auch hervor, dass Reservoir Media im ersten Jahr nach dem Börsengang 224 Millionen Dollar für 110 Geschäfte ausgab. Zu den bekanntesten Deals gehörten die Übernahme des Labels Tommy Boy und ein Vertrag über die Verwaltung der Verlagsrechte von Joni Mitchell.

Beim Verlagsgeschäft konnte Reservoir seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 17 Prozent steigern. Im Bereich Recorded Music stieg der Umsatz sogar um 126 Prozent im Vorjahresvergleich.

Reservoir verzeichnete einen Nettogewinn von 13,1 Millionen US-Dollar. Das bereinigte EBITDA in Höhe von 41,3 Millionen Dollar stieg im Vergleich zum Jahr zuvor um 29 Prozent.

Golnar Khosrowshahi, Gründerin und CEO von Reservoir, erwartet, im Geschäftsjahr 2023 "über 100 Millionen US-Dollar an neuem Kapital einzusetzen, das uns helfen wird, unser Portfolio zu erweitern und weiter zu diversifizieren".