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Eurovision Song Contest steigt 2023 nicht in der Ukraine

Die European Broadcasting Union (EBU) teilt als Ausrichterin des ESC mit, dass der ukrainische Sender UA:PBC den Sangeswettbewerb 2023 wegen "der derzeitigen Situation" nicht ausrichten dürfe. Die notwendigen Sicherheits- und Durchführungsgarantien seien nicht gegeben.

17.06.2022 13:40 • von Dietmar Schwenger
Ihr Sieg verhalf der Ukraine nicht zur Austragung des ESC 2023: das Kalush Orchestra (Bild: Corinne Cumming, eurovision.tv_EBU)

Die European Broadcasting Union (EBU) teilt als Ausrichterin des ESC mit, dass der ukrainische Sender UA:PBC den Sangeswettbewerb 2023 wegen "der derzeitigen Situation" nicht ausrichten dürfe. Die notwendigen Sicherheits- und Durchführungsgarantien seien nicht gegeben, heißt es in einer Mitteilung.

Man habe eine Machbarkeitsstudie ausgearbeitet, so die EBU weiter. Die internationale TV-Show sei eine der komplexesten TV-Produktionen überhaupt, deshalb sei eine zwölfmonatige Vorbereitungszeit erforderlich. "Mit Bedauern" habe die für den ESC in der Rundfunkunion zuständige Reference Group festgestellt, dass die Voraussetzungen nicht erfüllbar seien.

Als Zweitplatzierter wäre nun Großbritannien am Zuge, die Sam Ryder ins Rennen geschickt hatten. Dessen Titel "Space Man" landete mit 466 Punkten hinter "Stefania" vom Kalush Orchestra. Der ukrainische Beitrag hatte mit 631 Punkten den ESC erwartungsgemäß gewonnen.