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Verband für Popkultur in Bayern fördert elektronische Musikszene

Nach einer Bedarfsanalyse und der Konzepterstellung im Jahr 2021 setzt der Verband für Popkultur in Bayern die Förderung von elektronischer Musik nun dank Mitteln aus den Fraktionsreserven von CSU und Freien Wählern um.

01.06.2022 16:15 • von Dietmar Schwenger
Beim Förderwochenende: die von BY.on Electro geförderten Acts (Bild: Jürgen Branz)

Nach einer Bedarfsanalyse und der Konzepterstellung im Jahr 2021 setzt der Verband für Popkultur in Bayern (VPBy) die Förderung von elektronischer Musik nun dank Mitteln aus den Fraktionsreserven von CSU und Freien Wählern um. Denn dem Verband sei es schon länger ein großes Anliegen gewesen, die elektronische Musik als wichtigen Teil der bayerischen Musiklandschaft auch in seinem Spitzenförderprogramm BY.on besser abzubilden.

Acht bayerische Elektro-Acts wurden von einer Fachjury ausgewählt: Alicea, Bi Män und SILSAN aus München, Apanorama und Milan Milano aus Nürnberg, Jürgen Branz aus Augsburg, Lisa Luka aus Passau und Klangphonics aus Regensburg.

Vom 27. bis 29. Mai wurden die Acts bei einem Seminar in der Jugendbildungsstätte Waldmünchen begrüßt. Neben einer Einführung in das Förderprogramm gab es Workshops von Gernot Müller (Voltage Circus) zum Thema Musikbusiness, Fan Conversion, Social Media oder Release-Strategien. Mindestens bis Ende 2023 werden die Acts nun vom Verband begleitet. Eine nächste Förderrunde in BY.on Elektro ist ab 2024 geplant.

BY.on ist ein Förderprogramm des Verbands für Popkultur in Bayern, bei dem bayerische Musiker:innen, DJs und Bands der Zugang zu Auftritten im Vorprogramm von namhaften Künstler:innen, zu (Showcase-)Festivals sowie Fortbildungen geboten werden. Es wird maßgeblich finanziert vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst wie auch durch Kooperationen mit den Bezirken Niederbayern und Oberpfalz sowie der Stadt Augsburg.