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Charts KW 23: Harry Styles erstmals auf eins

Mit "Harry's House" gelingt dem einstigen Boygroup-Mitglied Harry Styles sein erstes Nummer-eins-Album in Deutschland. Bei den Singles behält Luciano die Führung.

27.05.2022 16:17 • von Dietmar Schwenger
Für Harry Styles ist es sein erstes Nummer-eins-Album in Deutschland: "Harry's House" (Bild: Sony Music)

Mit "Harry's House" gelingt dem einstigen Boygroup-Mitglied Harry Styles sein erstes Nummer-eins-Album in Deutschland. Der Triumph in der Longplay-Liste folgt einen Monat, nachdem der Sony-Music-Künstler mit "As It Was" bei den Singles hierzulande erstmals Rang eins erreicht hatte.

Nach drei Wochen auf Rang eins fällt "Zeit" von Rammstein auf Position zwei zurück. Die Plätze drei bis sechs bieten Neuzugänge: t-low mit "Percocet Party", Westernhagen mit "Das eine Leben", die Band Weimar mit "Auf Biegen & Brechen" und Schmyt mit "Universum regelt". Von vier auf sieben fällt "Sing meinen Song - Das Tauschkonzert Vol. 9".

Auf acht und neun warten weitere Neueinsteiger: "What's It Gonna Take?" von Van Morrison und "Live From Around The World" von The Police. Derweil rutscht Michelle mit "30 Jahre Michelle - Das war's ... noch nicht!" von sechs auf zehn.

Universal Music entscheidet den Wettbewerb um die Chartsanteile auch in dieser Woche für sich: Der Major liegt mit 40,6 Prozent vor Sony Music mit 37,4 Prozent, Believe/GoodToGo (6,8 Prozent) und Warner Music (5,9 Prozent) sowie einem Wert von 4,2 Prozent, den die ermittelnde GfK Entertainment "Independent/Unknown" zuschreibt.

Bei den Singles steht Luciano mit "Beautiful Girl" in der vierten Woche ganz oben, was Harry Styles um eine Doppelspitze bringt. Denn dessen Single "As It Was" klettert von fünf nur auf zwei. Von zwei runter auf drei geht es für "Powerade" von Ion Miles, SiraOne & BHZ und drei auf vier für "We Made It" von t-low & Miksu / Macloud.

Ebenfalls einen Zähler abgeben muss "Sehnsucht Futura " von Miksu/Macloud & t-low auf der Fünf. Unverändert auf sechs steht "First Class Atlantic" von Jack Harlow. Von neun auf sieben steigt "Heat Waves" von Glass Animals. Der höchste Neuzugang folgt auf Rang acht: "Ohne Benzin" von Domiziana. "Remedy" von Leony verbessert sich von neun auf zehn, und von elf auf zehn arbeitet sich "The Motto" von Tiësto & Ava Max empor.

Universal Music liegt auch bei der Auswertung der Singles-Marktanteile vorn: Mit 44,3 Prozent dominiert der Marktführer das Geschehen vor Sony Music (24,9 Prozent), Warner Music (19,2 Prozent), Believe/GoodToGo (6,9 Prozent) und Kontor New Media/Edel (4,7 Prozent).

Bei den Compilations verdrängt "Bravo Hits 117" den Vorwochenspitzenreiter "Eurovision Song Contest Turin 2022" auf Position zwei. Position drei verteidigt "Bravo Hits 116". Auf vier steigt "Love, Peace & Harmonies" ein und von acht auf fünf kämpft sich "The Dome Vol. 101" nach oben.

Mit beeindruckenden 66,9 Prozent macht sich Universal Music an der Spitze der Compilationwertung breit, gefolgt von Sony Music (16 Prozent), Warner Music (10,6 Prozent), Believe/GoodToGo (3,9 Prozent) und Kontor New Media/Edel (2,6 Prozent).