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Reeperbahn Festival will die Musikwelt wieder nach Hamburg lotsen

Bislang standen erst die Acts fest, die im Rahmen des Reeperbahn Festivals 2022 Konzerte in der Elbphilharmonie spielen können. Nun geben die Veranstalter:innen gleich 60 neue Künstler:innen für das Liveprogramm bekannt. Das Spektrum reicht dabei von Roy Bianco & Die Abbruzanti Boys bis Kokoroko.

24.05.2022 14:25 • von
Bestätigt für einen Auftritt beim Reeperbahn Festival 2022: das Londoner Jazz-Kollektiv Kokoroko (Bild: Vicky Grout)

Bislang standen mit Mine und Joy Crookes am Reeperbahn-Freitag sowie Anna Calvi und Warhaus am Samstag erst die Acts fest, die im Rahmen des Reeperbahn Festivals vom 21. bis 24. September 2022 Konzerte in der Elbphilharmonie spielen können. Nun geben die Veranstalter:innen gleich 60 neue Künstler:innen für das Programm des Branchentreffs bekannt.

"Die hohe Anzahl außer-europäischer Acts und Künstler*innen, die wir in dieser ersten Welle der Namen des diesjährigen Liveprogramms für das Reeperbahn Festival verkünden dürfen, macht deutlich: 2022 kommt endlich wieder die gesamte internationale Musikwelt nach Hamburg", heißt es in einer Mitteilung aus Hamburg. Dabei reicht das Spektrum der frischen Bestätigungen von deutschen Bands wie Roy Bianco & Die Abbruzanti Boys, die kürzlich mit ihrem zweiten Album, "Mille Grazie", Platz eins der Offiziellen Deutschen Charts erreichten, über das Londoner Jazz-Kollektiv Kokoroko oder die kanadische Band Destroyer bis zu dem unter dem Namen Homeshake aktiven Singer/Songwriter Peter Sagar und die Songwriterin Pongo, die laut den Organisator:innen "Rap, moderne Beats und den Kuduro-Tanz ihrer angolanischen Heimat mit der Melancholie des Samba-Soul ihrer Wahlheimat Portugal zu einer zwingenden Einheit" verbindet. Auf der Liste finden sich aber auch Acts wie die französische Electro-Formation French 79 oder der ghanaische Songwriter KiDi, der "mit seinem explosiven Afrobeats und High-Life-Sound" und dank des Hits "Odo" auf dem afrikanischen Kontinent "längst ein Star" sei.

Aus dem deutschsprachigen Raum mit dabei sind zudem die deutschen Acts Lostboi Lino, K.Zia, Charlotte Brandi, Roller Derby, Brockhoff, Pano, Vomit Heat, Public Display Of Affection, Rolf Blumig und Die Wände sowie aus Österreich My Ugly Clementine, HighSchool und Cash Savage & The Last Drinks. Aus dem US-Partnerland sind zudem Charlie Burg und Willy Mason bestätigt.