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Noch reichlich Karten fürs OBS

Glitterhouse kann nach zwei Jahren Corona-Zwangspause sein eigenes Festival Orange Blossom Special vom 3. bis 5. Juni wieder im eigenen Firmengarten ausrichten. Der Vorverkauf läuft indes deutlich schleppender als gewohnt.

24.05.2022 13:42 • von Frank Medwedeff
Optischer Aufhänger. Trailermotiv zum OBS 24 (Bild: Glitterhouse_OBS_Screenshot)

Glitterhouse kann nach zwei Jahren Corona-Zwangspause sein eigenes Festival Orange Blossom Special (OBS) vom 3. bis 5. Juni 2022 wieder im eigenen Firmengarten in Beverungen ausrichten. Die Rückehr zur Normalität bedeutet dies allerdings für das Festival längst noch nicht. Festivalleiter Rembert Stiewe und sein Team beklagen auf Instagram einen "nach OBS-Maßstäben" schleppenden Vorverkauf. War das Festival vor Corona in der Regel schnell ausverkauft, sei man bis jetzt bei lediglich 72 Prozent des Verkaufskontingentes von 3500 Tickets angelangt, und die Kartenabsätze "tröpfeln derzeit vor sich hin", wie es aus Beverungen heißt.

Die Fans hätten, indem sie Karten für die wegen der Pandemie ausgefallenen Ausgaben nicht zurückgaben und auf Rückzahlung des Preises verzichteten, ihrem Lieblingsfestival durch "Großzügigkeit und Solidarität durch die vergangenen zwei Jahre geholfen" und "uns tatsächlich den Arsch gerettet", so Stiewe.

Doch nun wäre es "echt zu schade und eine arg bittere Pointe des Schicksals, wenn wir nach dem OBS 24 in einer ähnlichen Bredouille steckten wie zuvor, als die Folgen der Seuche uns existenzielle Probleme bereiteten".

Noch knapp 1000 Karten stehen zur Verfügung. "Die Stückzahl multipliziert mit unserem Netto-Roherlös pro Karte von 88,97 Euro ergibt einen Haufen Geld, der uns fehlen wird", so das OBS-Team. Es gibt in diesem Jahr auch Tageskarten; und man kann Eintrittskarten direkt vor Ort an der Abendkasse erwerben.

Zu den bestätigten Acts gehören diesmal unter anderen Niels Frevert, Matze Rossi, Fortuna Ehrenfeld, die Postcards, Acht Eimer Hühnerherzen, Alex Henry Foster And The Long Shadows, Drens, Emilie Zoé, Eliza Shaddad, Hope, Jenobi, Mudlow, Thirsty Eyes oder Tom Allan & The Strangest. Auch einen "Surprise Act" wird es wieder geben.

Zugangsbeschränkungen wie 2G oder 3G gibt es nicht. Das Glitterhouse-Team appelliert aber an die Besucher:innen, zumindest dort Masken zu tragen, "wo es eng wird und Abstände zu Anderen nicht eingehalten werden können". Und in Bereichen, die diesbezüglich besonders sensibel sind (Lagerverkauf und backstage im Gebäude) werde Maskenpflicht herrschen. Außerdem bittet Glitterhouse, sich vor der Anreise auf Corona testen zu lassen oder sich mindestens selbst zu testen - und bei positivem Befund "selbstredend gar nicht erst anzureisen".