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Spotify strebt bis 2025 eine Milliarde Nutzer:innen an

Spotify zählt derzeit weltweit über 422 Millionen Nutzer:innen und will die Zahl innerhalb von drei Jahren mehr als verdoppeln. Dawn Ostroff, Chief Content & Advertising Business Officer bei dem schwedischen Streamingdienst, sieht "weiterhin große Wachstumsmöglichkeiten", vor allem in Afrika und Asien.

19.05.2022 16:18 • von Jonas Kiß
Sieht auch Möglichkeiten, das Angebot mit Video Podcasts zu erweitern: Dawn Ostroff (Bild: Spotify)

Spotify zählt derzeit weltweit über 422 Millionen monatliche aktive Nutzer:innen. Bis 2025 will der schwedische Streamingdienst die Zahl innerhalb von drei Jahren mehr als verdoppeln und auf über eine Milliarde Nutzer:innen kommen.

"Für eine Audio-Streaming-Plattform wie die unsere sehen wir weiterhin große Wachstumsmöglichkeiten", erklärte Dawn Ostroff, Chief Content & Advertising Business Officer Spotify, im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

"Unsere neuen Märkte in Afrika und Asien, aber auch Indien bieten noch Riesenchancen", so Ostroff. "Die Zahlen für das erste Quartal sahen sehr gut aus. Obwohl wir das Russlandgeschäft nach Beginn des Ukraine-Krieges aufgegeben haben, sind die Zahlen für Europa noch immer gut. Ohne diesen Schritt hätten wir unsere Pläne übertroffen."

Spotify hat am 27. April seine Bilanz für das erste Quartal 2022 vorgelegt. Demnach stieg die Gesamtzahl der MAUs (Monthly Active Users) in den ersten drei Monaten des Jahres um 19 Prozent auf 422 Millionen gegenüber 406 Millionen im Vorquartal.

Das Werbegeschäft ausweiten will das Unternehmen vor allem in den USA, Deutschland, Italien, Frankreich, Großbritannien, Spanien, Australien, Neuseeland und Kanada. Was das Wachstum der Hörer:innen angehe, blicke man laut Ostroff "auf Indien, Indonesien, afrikanische Länder, Brasilien und einige andere".

Was die inhaltliche Strategie der Streamingplattform angeht, sagt Ostroff: "Zudem wissen wir jetzt, dass Podcasts für uns ein großer Erfolg sind. Und wir sehen als eine der größten Audioplattformen der Welt auch Möglichkeiten, das Angebot mit Video Podcasts zu erweitern."