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Axel Bosse nahm Fred Jay Preis entgegen

Axel Bosse hat am 17. Mai im Rahmen des Mitgliederfestes der GEMA in Berlin den Fred Jay Preis 2022 in Empfang genommen.

18.05.2022 14:22 • von Frank Medwedeff
Gruppenbild mit Fred Jay Preis (von links): GEMA-Chef Harald Heker. Preisträger Axel Bosse, Preisstifter Michael J. Jacobson und der GEMA-Aufsichtsratsvorsitzende Ralf Weigand (Bild: Manuel Vescoli)

Singer/Songwriter Axel Bosse hat am 17. Mai im Vienna House Andel's in Berlin im Rahmen des Mitgliederfestes der GEMA den Fred Jay Preis 2022 in Empfang genommen. Das Foto vom Event zeigt (von links) Harald Heker (Vorstandsvorsitzender GEMA), Axel Bosse, Michael J. Jacobson (Sohn von Fred Jay und Stifter des Preises) sowie den GEMA-Aufsichtsratsvorsitzenden Ralf Weigand.

Die Jury ehrte Bosse für die Einzigartigkeit seiner musikalischen Sprache und das hohe Niveau seiner Liedtexte. "Gerade in diesen so herausfordernden Zeiten sehe ich diesen Preis als Auszeichnung und Motivation für alle Künstlerinnen und Künstler, die geradeaus und mit Haltung in ihrer Musik auch eine gesellschaftliche Botschaft senden möchten", so der Künstler.

"Die Liebe zur Sprache ist sicherlich etwas, was uns verbindet, genauso wie gewisse Werte und Überzeugungen, die sich auch in Deinen Texten spiegeln", sagte die als Laudatorin fungierende Journalistin, Moderatorin und Autorin Dunya Hayali. "Dazu gehört das Eintreten für Humanität und Pluralismus, für Anstand und Demokratie, für marginalisierte Menschen - und Gesicht zeigen gegen Hass und Menschenfeinde, Ausgrenzung und Herabwürdigung, Rassismus und Diskriminierung."

Mit einem Live-Auftritt begeisterte Bosse im Anschluss an die Verleihung die etwa 450 GEMA-Mitglieder im Publikum.

Michael J. Jacobson, der Sohn von Namensgeber Fred Jay und Stifter des Preises, war eigens für die Verleihung aus New York angereist und erklärte: "Zwischen Pandemie, Politik und Krieg durchqueren wir eine schwierige Zeit. Wir können trotzdem feiern, weil ein Abend wie dieser erkennen lässt, dass es neben aller Probleme auch Gutes und kreative Menschen in der Gesellschaft gibt. Obwohl ich in New York nicht mitten in der deutschen Musikszene bin - das, was ich vom Preisträger Axel Bosse gelesen und vor allem gehört habe, bestätigt mir, dass die Jury gut gewählt hat. Seine Texte sind nicht nur für eine schmale Schicht des Publikums geschrieben, sondern sehr inklusiv, was durchaus im Sinne des Preises ist."

Jurysprecher Tobias Reitz berichtete von einer eindeutigen Entscheidung: "Lieber Aki, als in der Jurysitzung Dein Name fiel, herrschte ziemlich spontan Einigkeit. Mit Dir als Preisträger konnten wir uns alle anfreunden. Natürlich hast du Erfolg. Natürlich bringst du die Qualität mit. Natürlich spricht auch dein Charisma dafür und die Gabe, deine Songs auch zu interpretieren und in die Welt zu tragen. Mit 42 Jahren hast du etwas, was man schon jetzt eine Legacy nennen kann, ein Vermächtnis. In Form vieler junger Musikerinnen und Musiker, die sagen: Bosse ist einer von denen, die mich dazu angestiftet haben, selbst Musik zu machen. Einer von denen, wegen denen ich auf einer Bühne stehe."