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LiveKomm und IGVW helfen Ukrainian Association Of Music Events

Die LiveMusikKommission und die Interessengemeinschaft Veranstaltungswirtschaft unterstützen die Initiative Music Saves UA der Ukrainian Association Of Music Events (UAME).

17.05.2022 15:03 • von Dietmar Schwenger
Rufen zu Spenden auf: Julia von Wild (links) und Nicole Behr (Bild: IGVW, LiveKomm)

Die LiveMusikKommission (LiveKomm), der Bundesverband der Musikspielstätten in Deutschland, und die Interessengemeinschaft Veranstaltungswirtschaft unterstützen die Initiative Music Saves UA der Ukrainian Association Of Music Events (UAME). Dabei handelt es sich um ein Spendenprojekt, das von der UAME gemeinsam mit dem Atlas Festival und anderen Akteur:innen der ukrainischen Musikbranche ins Leben gerufen wurde.

Organisatorisch in Zusammenarbeit mit der #LeaveNoOneBehind-Kampagne wollen LiveKomm und IGVW künftig auch in Deutschland gezielt zu Spenden, kreativen Support-Aktionen und langfristiger Unterstützung aufrufen und ihre Netzwerke nutzen, um Aufmerksamkeit und Gelder für die Initiative zu generieren.

Das ukrainische Atlas Festival hat alle Ressourcen des eigentlich für Juli geplanten Events auf die Unterstützung und Versorgung der ukrainischen Bevölkerung umgeleitet. So verwandelte der Veranstalter seine sonst ganzjährig bespielte Location in Kiew, den Atlas Club, in ein humanitäres Zentrum, in dem hunderte von Menschen Hilfsgüter sammeln und sortieren.

"Music Saves UA sind Kolleg:innen, die wir in friedlichen Zeiten an Pulten und auf Bühnen treffen, mit denen wir arbeiten, uns austauschen, mit denen wir gemeinsam unvergessliche Event-Momente kreieren, die Clubs betreiben und Festivals veranstalten. Für uns war es als Teil der Veranstaltungswirtschaft mit Beginn des russischen Angriffskrieges wichtig, Haltung zu zeigen und Zeichen zu setzen.Die Kooperation mit der UAME gibt uns die Möglichkeit, das für und mit Menschen unserer Branche zu tun," sagt Nicole Behr als Vorstandsmitglied der IGVW.

Für die stellvertretende Vorsitzende der LiveKomm, Julia von Wild, haben "Festival- und Clubkultur vor allem eine kulturelle und soziale Bedeutung für die Gesellschaft. Diese Orte dienen als Zufluchtsorte für Menschen, in denen sie sich frei und ungestört bewegen können. Grundlage hierfür ist, und muss immer, der Frieden sein! Die Clubs und Festivals sind aber auch Kommunikatoren und Multiplikatoren, sei es im subkulturell verorteten Club oder auf dem Festival mit mehreren zehntausend Besucher:innen. Dieses Potenzial wollen und müssen wir jetzt nutzen und rufen dazu auf: Macht mit, teilt diese Kampagne, spendet oder schafft kreative Spendenformate! Zeigt nicht nur eure Solidarität und Unterstützung, sondern helft den Menschen direkt!"

"Die LiveKomm und die IGVW rufen nun die deutsche Veranstaltungsbranche, Clubs und Festivals, aber auch Fans, Musikliebhaber:innen, Freund:innen der Clubkultur und alle Menschen, die in der Lage sind zu helfen, dazu auf, sich mit unseren Kolleg:innen in der Ukraine zu solidarisieren und Music Saves UA mit Spenden und Spendenaufrufen zu unterstützen. Damit Musik nicht nur verbindet, sondern auch rettet", heißt es in dem Aufruf.