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PPL steigerte 2021 Umsatz, während Ausschüttungen zurückgingen

Die PPL hat ihren Umsatz im Jahr 2021 auf 252,8 Millionen Pfund gesteigert. Das sind um 27,1 Millionen Pfund und zwölf Prozent mehr als im Vorjahr. Doch die Ausschüttungen durch die britische Verwertungsgesellschaft für Leistungsschutzrechte gingen im Jahr 2021 um 15,2 Prozent auf 228,7 Millionen Pfund zurück.

17.05.2022 13:12 • von Jonas Kiß
Spricht von einem "starken Jahr" für die PPL: Peter Leathem (Bild: PPL)

Die PPL hat ihren Umsatz im Jahr 2021 auf 252,8 Millionen Pfund gesteigert. Das sind um 27,1 Millionen Pfund und 12 Prozent mehr als im Vorjahr. Diese Ergebnisse markieren den zweithöchsten Jahresumsatz für das britische Musiklizenzierungsunternehmen nach 271,8 Millionen Pfund im Jahr 2019. Doch die Ausschüttungen durch die PPL gingen im Jahr 2021 um 15,2 Prozent auf 228,7 Millionen Pfund zurück, was auf "die Auswirkungen der Pandemie auf die Einnahmen im Jahr 2020" zurückzuführen sei.

Die drei Einnahmequellen International, Rundfunk und Online sowie Öffentliche Aufführung und Synchronisation seien demnach im Vergleich zum Vorjahr gewachsen, wobei die Einnahmen aus internationalen sowie Rundfunk- und Online-Lizenzen Rekordsummen erreicht hätten.

So beliefen sich die internationalen Einnahmen der die britische Verwertungsgesellschaft für Leistungsschutzrechte im vergangenen Jahr auf 94 Millionen Pfund. Dies sei der höchste Jahresumsatz der PPL seit Beginn der internationalen Einsammlungen im Jahr 2006. Die Einnahmen aus Rundfunk- und Online-Lizenzen stiegen im vergangenen Jahr um 4,4 Millionen Pfund beziehungsweise 5,3 Prozent und stiegen von 82,3 Millionen Pfund im Jahr 2020 auf einen Rekordwert von 86,7 Millionen Pfund im Jahr 2021. Dies spiegele die Erholung der Werbeeinnahmen des kommerziellen Radiosektors im Jahr 2021 wider, wie die PPL wissen lässt.

"2021 war ein starkes Jahr für PPL", erklärt PPL-CEO Peter Leathem: "Wir erzielten den zweithöchsten Jahresumsatz und verzeichneten sowohl bei den internationalen Einnahmen als auch bei den Rundfunk- und Online-Einnahmen unser bisher bestes Jahr. Dass wir dies mitten in der COVID-19-Pandemie mit all ihren negativen Auswirkungen auf die Wirtschaft erreichen konnten, zeugt von der Stärke des Geschäfts von PPL. PPL bezahlt heute mehr als dreimal so viele ausübende Künstler und Tonträgerinhaber wie vor zehn Jahren, als ich CEO wurde, und nimmt fast doppelt so viele Einnahmen ein."