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Zweites ESC-Halbfinale stärker als erstes

670.000 ESC-Fans verfolgten am 12. Mai beim ARD-Digitalkanal One das zweite ESC-Halbfinale - das sind 180.000 mehr als beim ersten Semi Final, allerdings rund 50.000 weniger als im Vorjahr.

13.05.2022 10:36 • von Dietmar Schwenger
Ist beim ESC-Finale dabei: die finnische Band The Rasmus (Bild: Corinne Cumming, EBU)

670.000 ESC-Fans verfolgten am 12. Mai 2022 beim ARD-Digitalkanal One das zweite ESC-Halbfinale - das sind 180.000 mehr als beim ersten Semi Final, allerdings rund 50.000 weniger als im Vorjahr, als 720.000 die Donnerstagabendshow eingeschaltet hatten. Der Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen stieg derweil von 3,4 auf 4,8 Prozent.

Ins Finale geschafft, das am 14. Mai ebenfalls aus Turin kommt, haben es die Lieder aus Belgien, Tschechien, Aserbaidschan, Polen, Finnland, Estland, Australien, Schweden, Rumänien und Serbien. Ausgeschieden sind Israel, Georgien, Malta, San Marino, Zypern, Irland, Nordmazedonien und Montenegro.

In der Show traten zudem weitere Acts aus den sogenannten "Big Five"-Nationen auf, die zu den großen Geldgebern des Wettbewerbs gehören und deswegen stets für das Finale gesetzt sind. So lief ein Auszug des Songs des deutschen ESC-Kandidaten Malik Harris, der dann auch live ein kurzes Interview gab.

Inzwischen steht auch das Künstleraufgebot für die traditionelle ARD-Show direkt vor dem Finale. Beim "ESC - Countdown für Turin" stimmen Michelle, Thomas Hermanns, Max Giesinger, Johnny Logan und Moderatorin Barbara Schöneberger aus einem NDR Studio in Hamburg auf das Finale ein. Danach folgt die "ESC - Aftershow", bei der Barbara Schöneberger mit Malik Harris sprechen und die Sängerin Namika auftreten wird.