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BMG machte zum Girls Day weibliche Vorbilder sichtbar

Kürzlich fand wieder der Girls Day statt. Bei BMG nutzte man diesen Berufsorientierungstag, um Schülerinnen im Alter von zehn bis 17 Jahren einen Einblick in Tätigkeitsfelder und Ausbildungsmöglichkeiten zu geben. Auch ein Besuch im Tonstudio stand auf der Agenda.

09.05.2022 15:23 • von
Zum Girls Day 2022 mit BMG ins Tonstudio: Lavon van der Toorn und Melbeatz mit Teilnehmerinnen des Berufsorientierungstags (Bild: BMG)

Kürzlich fand wieder der Girls Day statt. Bei BMG nutzte man diesen, um Schülerinnen im Alter von zehn bis 17 Jahren im Berliner Stammsitz des Unternehmens einen Einblick in ausgewählte Tätigkeitsfelder und Ausbildungsmöglichkeiten in der Musikwirtschaft zu geben.

Dabei stand an einem ersten Tag die Arbeit im Label- und Verlagsbereich ebenso im Fokus wie Aufgaben in den Bereich A&R, Synch und Copyright, aber auch die Abteilungen Corporate Communications, Human Resources und Business & Legal Affairs stellten sich vor.

An einem zweiten Tag erhielten zudem 18 Teilnehmerinnen zusätzlich die Möglichkeit, einen Tag in einem Tonstudio zu verbringen. Hier ging es darum, die praktische Arbeit des Schreibens und Produzierens eines Songs kennenzulernen.

"Mit der Teilnahme am Girls Day wollen wir die Gleichberechtigung in der Musikindustrie fördern, indem junge Frauen schon vor der Berufswahl die Möglichkeit bekommen, verschiedene Karrierewege kennenzulernen", sagt Leonie von Racknitz aus dem Berliner Publishing-Team von BMG: Gerade im Bereich Songwriting und Producing ist es wichtig, weibliche Vorbilder sichtbar zu machen."

Als Mentorinnen waren die Songwriterinnen Karo Schrader und Lavon van der Toorn sowie die Producerinnen Melbeatz, Spoke, Sarah Kranz und Novaa mit vor Ort. Der Studiotag wurde in Kooperation mit Ableton und Pathwaves umgesetzt. Laut Karo Schrader sei es "unfassbar" gewesen zu sehen, "mit wie viel Leichtigkeit, Kreativität, Freude und Ehrgeiz die Mädels in solch jungen Jahren mit uns Musik gemacht haben und wie viel Talent im Nachwuchs liegt. Wenn auch nur eine von den insgesamt 18 Mädels den Berufsweg als Songwriterin, Produzentin oder Musikerin einschlagen wird, haben meine Kolleginnen und ich alles richtig gemacht."