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BMG sieht sich im US-Markt auf Kurs

In den USA konnte BMG seine Umsätze im Vergleich zu den Zeiten vor der Corona-Pandemie um knapp ein Drittel steigern. Passend dazu bestätigt das Musikunternehmen sein US-Spitzenteam um Thomas Scherer und Jon Loba in den zwischenzeitlich eingeführten Strukturen, wobei Loba noch zusätzliche Aufgaben im Verlagsbereich übernimmt.

04.05.2022 10:55 • von Norbert Schiegl
Lenken weiterhin die Geschicke von BMG im wichtigen US-Musikmarkt: Thomas Scherer (links) und Jon Loba (Bild: BMG)

In den USA konnte BMG seine Umsätze im Vergleich zu den Zeiten vor der Corona-Pandemie um knapp ein Drittel steigern. Das gab das Musikunternehmen am 3. Mai 2022 bekannt. Passend dazu bestätigt BMG nun sein US-Spitzenteam für den Repertoire-Bereich um Thomas Scherer und Jon Loba in den zwischenzeitlich eingeführten Strukturen, wobei Loba noch zusätzliche Aufgaben im Verlagsbereich übernimmt.

So leitet Thomas Scherer weiterhin von Los Angeles-aus als President Repertoire & Marketing die Geschicke von BMG an den Standorten in Los Angeles und New York. In Nashville verantwortet derweil Jon Loba als President BMG Nashville wie schon bislang das Labelgeschäft und zudem nun auch noch die Publishing-Aktivitäten an dem Standort - laut BMG sei Loba damit nun dort vor Ort der einzige "Major Music Executive", der diese beiden großen Geschäftsfelder im Musikgeschäft unter einem Hut vereine.

Scherer und Loba, deren Aktivitäten zusammen für rund die Hälfte der weltweiten Umsätze von BMG stehen, sollen auch künftig eng mit Joe Gillen zusammenarbeiten, dem für den US-Markt zuständigen CFO.

"BMG hat in den USA einen Lauf", fasst BMG-CEO Hartwig Masuch die Lage zusammen. Das sei nicht zuletzt der Arbeit von Thomas Scherer und Jon Loba zu verdanken. Schon Ende 2018 hatte Hartwig Masuch die Verantwortung im US-Markt neu verteilt, und dabei die drei Niederlassungen in Los Angeles, Nashville und New York auf den Status nationaler BMG-Gesellschaften wie Deutschland, UK oder Frankreich gehievt.

Anfang 2021 hatte der Konzern seine US-Aktivitäten dann einem Feinschliff unterzogen.