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Branchentalk des Forums Veranstaltungswirtschaft zum "Restart"

Das Forum Veranstaltungswirtschaft lädt im Rahmen der Messe Prolight + Sound erneut zu seinem Branchentalk ein. Der Branchendialog zum Thema "Restart" findet am 28. April statt.

19.04.2022 10:09 • von Frank Medwedeff
Beim Branchentalk auch als Moderatorin im Einsatz: Linda Residovic (Bild: VPLT)

Das Forum Veranstaltungswirtschaft, die Allianz sechs maßgeblicher Verbände des Wirtschaftsbereichs, lädt im Rahmen der Messe Prolight + Sound in Frankfurt am Main erneut zu seinem Branchentalk ein. Die Expert:innen diskutieren dabei über die Situation der Branche nach zwei Jahren Corona-Pandemie und wollen "einen gemeinsamen Ausblick auf künftige Herausforderungen der politischen Lobbyarbeit" wagen.

Der Branchendialog "Restart" findet am 28. April 2022 von 13.30 bis 15.00 Uhr auf der Main Stage in Halle 11.0 während Prolight + Sound statt. Teilnehmer:innen können vor Ort Fragen aus dem Publikum stellen oder vorab per Mail an dialog@forumveranstaltungswirtschaft.org senden.

Beim Branchentalk auf der Bühne sein werden Jens Michow, Präsident des Bundesverbands der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft (BDKV), Timo Feuerbach, Geschäftsführer des Europäischen Verbands der Veranstaltungs-Centren (EVVC), Michael Kynast, Vorstandsmitglied des Fachverbands Messen und Ausstellungen (FAMA), Marcus Pohl, 1. Vorsitzender der Interessengemeinschaft der selbständigen Dienstleisterinnen und Dienstleister in der Veranstaltungswirtschaft (ISDV), Axel Ballreich, Vorstandsvorsitzender des Spielstättenverbandes LiveKomm, sowie vom VPLT, dem Verband für Medien- und Veranstaltungstechnik, Bereichsleiter Randell Greenlee und Geschäftsführerin Linda Residovic. Dabei wird Residovic auch als Moderatorin des Branchentalks fungieren.

Das Forum lädt dazu alle Interessierten ein, "die der kollegialen Diskussion folgen oder an ihr teilnehmen wollen". Der Branchendialog verstehe sich als offene Plattform, um regelmäßig aktuelle Themen zu Trends und Herausforderungen der Veranstaltungswirtschaft zu identifizieren und sich darüber auszutauschen. Er sei ein Raum, um gemeinsam Ideen in der Interessenvertretung zu diskutieren und "miteinander neue Lösungen für eine bessere Zusammenarbeit mit der Politik zu gestalten".

Mit dem weitgehenden Ende der Corona-Maßnahmen stehe die Veranstaltungswirtschaft laut dem Forum zwar zurzeit kurzfristig vor dem lang ersehnten "Restart". Aber langfristig fehle ihr nach wie vor Planungssicherheit: Denn niemand wisse, wie sich die Lage ab Herbst dieses Jahres darstellt.

"Wie lässt sich verhindern, dass die Politik dann womöglich erneut die Veranstaltungs- und Messebetriebe herunterfährt?", fragt das Forum Veranstaltungswirtschaft deshalb. Natürlich schränke auch "die aktuelle Ukrainekrise die Firmen erheblich ein". Die Benzinverteuerung sei nur eines der vielen Probleme in diesem Zusammenhang.

Nach wie vor sieht das Forum die Förderungen "nicht passend auf Unternehmen und ihre Mitarbeiter:innen zugeschnitten". An die neue Bundesregierung richte sich erneut die Forderung "des wichtigen Sonderprogramms für die Branche." Das Forum Veranstaltungswirtschaft wiederum müsse sich als Allianz, die diverse sowie maßgebliche Sektoren der Branche repräsentiere, bereits den nächsten zentralen Themen widmen, wie zum Beispiel dem Green Deal. Diese und zahlreiche weitere Punkte warten demnach auf der Agenda - und sollen spannende Gespräche beim Branchentalk versprechen.