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Forum Musikwirtschaft macht Pläne für Musikwirtschaftskonferenz fix

Im Zuge der Corona-Krise traten zahlreiche Verbände der Musikwirtschaft erstmals geschlossen auf und riefen das Forum Musikwirtschaft ins Leben. Schon früh stand dabei ein eigener Kongress im Raum. Diese Pläne bekommen nun neuen Auftrieb, Datum und Austragungsort der Veranstaltung sind bereits fix.

08.04.2022 10:07 • von
Bestätigung per "Save The Date": das Forum Musikwirtschaft lädt im September 2022 zur Musikwirtschaftskonferenz in nhow nach Berlin (Bild: FoMuWi)

Im Zuge der Corona-Krise traten zahlreiche Verbände der Musikwirtschaft erstmals geschlossen auf. Längst haben Musikkonzerne und unabhängige Labels, Verlage, Veranstalter:innen, Clubbetreiber:innen, Musikmanager:innen sowie die Musikinstrumente- und Equipment-Branche diesen Schulterschluss verstetigt, und dazu das Forum Musikwirtschaft ins Leben gerufen.

Schon sehr bald stand dabei der Plan im Raum, einen eigenen Kongress ausrichten zu wollen, quasi im Kielwasser der Mitte 2018 in Berlin durchgeführten Tagung Agenda Musikwirtschaft. Bislang aber blieb es auch angesichts der Pandemie bei sondierenden Gesprächen.

Die Pläne haben nun offenbar neuen Auftrieb bekommen, denn inzwischen bestätigen die im Forum Musikwirtschaft zusammengeschlossenen Verbände BDKV, BVMI, DMV, LiveKomm, IMUC, SOMM und der VUT per "Save The Date"-Rundschreiben das Datum der Veranstaltung, und auch ein Austragungsort ist bereits fix.

So will das Forum Musikwirtschaft seine Musikwirtschaftskonferenz nun am 6. September 2022 im nhow Berlin ausrichten.

Da sich das Forum Musikwirtschaft als "Diskursraum, in dem zentrale Themen der Musikwirtschaft identifiziert und erörtert werden, um sie an die Politik und die Öffentlichkeit zu adressieren" versteht, soll dann der Dialog zwischen Pop und Politik ganz oben auf der Agenda stehen: So soll es bei der Konferenz "im Austausch mit Vertreter:innen der Politik am Vormittag übergeordnet um die Diskussion der Herausforderungen gehen, mit denen sich die Branche in der Zukunft konfrontiert sieht", heißt es aus Berlin. Am Nachmittag würden die sieben Verbände zudem "ihre jeweiligen einzelnen Schwerpunkte erörtern" wollen.

Text: Knut Schlinger