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EVVC bietet Konferenzprogramm bei der Prolight + Sound

Vom 26. bis 29. April findet Prolight + Sound nach zweijähriger Coronapause wieder in Präsenz statt. Mit vor Ort ist der EVVC, der sich in verschiedenen Formaten mit einbringt. Auch ein Branchentalk des Forum Veranstaltungswirtschaft ist geplant.

05.04.2022 11:37 • von Dietmar Schwenger
Findet zur Ukraine-Krise klare Worte: EVVC-Präsidentin Ilona Jarabek (Bild: EVVC)

Vom 26. bis 29. April 2022 findet Prolight + Sound nach zweijähriger Coronapause wieder in Präsenz statt. Mit vor Ort ist der Europäische Verband der Veranstaltungs-Centren (EVVC), der sich in verschiedenen Formaten mit einbringt. So steigt am 26. April eine Runde zum Thema "Ausbildung und Digitalisierung - Wie gelingt das perfekte Match?".

Einen Tag später geht es um den "Green Event Day - Was der EU Green Deal bedeutet und wie Locations, Destinationen und Festivals Nachhaltigkeit leben". Dazu finden mehere Vorträge und Panels statt. Den Veranstaltungstag eröffnen wird der Zukunfts- und Trendforscher Oliver Leisse, der die Frage stellen will: "Macht das Sinn? Über den Wunsch nach Haltung und Nachhaltigkeit bei der Generation Z.". Es folgen Diskussionen zu Themen wie "Der EU Green Deal und die Veranstaltungswirtschaft", "Nachhaltige Veranstaltungstechnik", "Kommunikation Sustainfestival" sowie Best-Practice Beispiele zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele in Städten wie Berlin, Regensburg und Düsseldorf.

Für den 28. April angesetzt ist ein Branchentalk des Forums Veranstaltungswirtschaft. Dort soll es angesichts des Neustarts um Fragen gehen wie "Wie viel Planungssicherheit haben wir wirklich? Welche Förderungen brauchen die Unternehmen und Arbeitskräfte auch noch weiterhin? Und vor allem: Wie muss die Politik langfristig auf den Pandemieverlauf reagieren, um ein erneutes Herunterfahren des Eventbetriebs zu verhindern?"

Zugleich geht im Rahmen der Prolight & Sound auch die Jahreshauptversammlung des EVVC über die Bühne. "Die Mitarbeiter des EVVC freuen sich über den Austausch mit vielen Messebesuchern am EVVC-Stand. Hier haben Gäste die Möglichkeit, dem Verband zu begegnen und die vielen Vorteile der Gemeinschaft und des Zusammenschlusses in der Veranstaltungsbranche kennenzulernen."

Auch die Ukraine-Krise beschäftigt den EVVC. In ihrem jüngsten Rundschreiben geht die EVVC-Präsidentin Ilona Jarabek auf die Lage ein. "Der Krieg in der Ukraine ist ein Stückchen mitten unter uns. Und schon ist auch wieder die Angst da, ähnlich wie zum Anfang der 'Corona-Ära'. Dennoch bin ich erschrocken über das 'Hamster-Gen', das einige Zeitgenossen wieder intensiv ausleben. Ich finde das Verhalten inakzeptabel und rücksichtslos", schreibt sie.

Der EVVC habe klar Stellung bezogen: "Wir positionieren uns mit einem entschiedenen NEIN gegen Aggression, gegen Krieg! Unsere Mitglieder stehen für international gültige Werte und Menschenrechte. Deshalb haben wir uns an den Aktionen LightforPeace sowie Soundofpeace gerne beteiligt."

Jarabek weist auch darauf hin, dass einige Verbandsmitglieder in ihren Häusern Benefizkonzerte planen und ihre Türen für Flüchtlinge aus der Ukraine geöffnet haben. "Mir ist an dieser Stelle wichtig, dass der EVVC sich gegen eine Vorverurteilung russischer Bürgerinnen und Bürger stellt. Das gilt einmal mehr für Künstlerinnen und Künstler und auch Sportlerinnen und Sportler aus Russland, die Veranstaltungen in unseren Häusern planen."