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Liveverbände sprachen mit der Politik

Am 16. Februar trafen sich die verschiedenen Liveverbände mit Politikern bei einer Videokonferenz, um mit ihnen über Öffnungsperspektiven und Fragen der Planungssicherheit sowie die Verlängerung von Überbrückungshilfen und Kurzarbeitergeld zu sprechen.

17.02.2022 12:27 • von Dietmar Schwenger
Diskutierten bei einer Videokonferenz: die Liveverbände und die Politik (Bild: Screenshot, Facebook)

Am 16. Februar 2022 trafen sich die verschiedenen Liveverbände mit Politikern bei einer Videokonferenz, um mit ihnen über Öffnungsperspektiven und Fragen der Planungssicherheit sowie die Verlängerung von Überbrückungshilfen und Kurzarbeitergeld zu sprechen.

Für das Forum Veranstaltungswirtschaft fasst BDKV-Präsident Jens Michow zusammen: "Täglich führen die Verbände des Forums Veranstaltungswirtschaft mit der Politik Gespräche über Öffnungsperspektiven und Planungssicherheit für den Wirtschaftszweig vor allem für den Fall, dass bei der Zunahme der Infektionszahlen im Herbst Veranstaltungen wieder eingeschränkt werden könnten."

Nach Gesprächen mit zahlreichen Abgeordneten fand an dem Tag ein Gespräch mit Andreas Meyer (Abteilungsleiter im Bundeskanzleramt), Jan Ole Püschel (BKM) und Ministerialrat Helge Hassold vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz statt. "Zahlreiche weitere Gesprächstermine stehen bereits fest. Zentrale Themen des Forums Veranstaltungswirtschaft sind die Verlängerung der Überbrückungshilfe bis Ende dieses Jahres, die Schaffung eines Sonderhilfeprogramms für den Wirtschaftszweig sowie die Fortführung der Wirtschaftlichkeitshilfe und der Ausfallabsicherung bis mindestens Ende 2023", so Michow weiter.

Für die Bundeskonferenz Veranstaltungswirtschaft berichtet Alex Ostermaier als Sprecher des Vertreter:innen-Rats der Bundeskonferenz, dass im Bundeskanzleramt Steffen Meyer als Leiter der Abteilung 4 Wirtschafts-, Finanz- und Energiepolitik bereitstand. Die Verbände hätten Schlüsselforderungen dargestellt, die notwendig seien, um das Überleben des sechstgrößten Wirtschaftszweigs mit über eine Million Beschäftigten und über 100.000 Betrieben zu sichern.

"Zu diesen Notwendigkeiten zählen unter anderem ein zentraler Ansprechpartner bei der Regierung für die Veranstaltungswirtschaft, eine bundeseinheitliche Wiederöffnungsperspektive, die Verlängerung von Überbrückungshilfe und Kurzarbeitergeld, so lange Veranstaltungen noch nicht wirtschaftlich möglich sind, sowie ein Sonderprogramm für den Wiederaufbau der Branche nach der Krise. Zudem müssen die spezifischen Herausforderungen der Soloselbstständigen Berücksichtigung finden", fasst Ostermaier zusammen.

Steffen Meyer habe sich über eine Stunde detailliert informieren lassen, so Ostermaier weiter. "Diese spezifischen Einsichten in die Branche vermittelten Vertreter der Bundeskonferenz Veranstaltungswirtschaft partnerschaftlich mit ihren Kollegen von fwd: Bundesvereinigung Veranstaltungswirtschaft und dem Forum Veranstaltungswirtschaft".

"Es war gut, mit einem zentralen Vertreter der neuen Bundesregierung dieses eingehende Gespräch zu führen", betont Ostermaier. "Die Veranstaltungswirtschaft, die während Pandemie und Event-Lockdown ein großes Sonderopfer für die Gesellschaft gebracht hat, braucht feste Ansprechpartner innerhalb der Regierung. Nur so können wir die besonderen Bedürfnisse unseres Wirtschaftszweigs dort dauerhaft bekannt machen. Ansonsten müssen wir sie alle drei Monate - von MPK zu MPK - ganz neu erklären. Das konstruktive Gespräch war der Auftakt für einen andauernden Austausch zum Wohle der Menschen unseres Wirtschaftszweigs."