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Indies wählen erstmals eine Frau an die WIN-Spitze

Das Worldwide Independent Network (WIN) hat den Vorstand neu gewählt. Mit Maria Amato von der australischen AIR bekommt der Dachverband der unabhängigen Musikwirtschaft erstmals eine Vorsitzende. Jörg Heidemann vom deutschen VUT bleibt dem Board erhalten.

03.02.2022 11:46 • von
Übernimmt den Chair-Posten beim WIN: Maria Amato, CEO des australischen AIR-Verbands (Bild: WIN)

Die Mitgliedsorganisationen des Worldwide Independent Network (WIN) haben ihren Vorstand neu gewählt. Mit Maria Amato von der Australian Independent Record Labels Association (AIR) bekommt der Dachverband der unabhängigen Musikwirtschaft aus dem Geschäft mit Recorded Music erstmals eine Vorsitzende - und zugleich erstmals eine Chairperson aus der südlichen Hemisphäre.

Neu ins Gremium gewählt wurden außerdem Jeffrey Chiang vom LIAK-Verband aus Südkorea, Paul Pacifico (AIM, UK) und Sandra Rodrigues (ABMI, Brasilien). Als WIN-Direktoren ausgeschieden sind hingegen Carlos Mills (ABMI, Brasilien), Chan Kim (LIAK, Südkorea) und der Niederländer Kees van Weijen, der die Interessen des europäischen Impala-Verbands vertrat.

Die bereits zuvor als Co-Chairmen amtierenden Mark Kitcatt (Everlasting Records, Spanien) und Richard Burguess (A2IM, USA) bleiben dem sogenannten Executive Committee ebenso erhalten wie Oliver Knust (IMICHILE, Chile)

Das 15-köpfige WIN-Board setzt sich aus je fünf Vertreter:innen und einem Beisitzenden für die Regionen Europa, Nordamerika und die verbleibende Welt zusammen. Für Europa mit dabei sind neben Jörg Heidemann vom deutschen VUT, der 2020 ins Gremium einzog, auch Francesca Trainini (PMI, Italien), der bereits genannte Mark Kitcatt, Michel Lambot (PIAS, Belgien) und der ebenfalls bereits genannte Paul Pacifico. Als Observer fungiert Helen Smith (Impala, Europa).

Text: Knut Schlinger