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Italienische Veranstalter wehren sich gegen Lockdown

Mit der Kampagne #nessunconcerto wollen italienische Veranstalter darauf aufmerksam machen, dass die Livebranche des Landes wegen der anhaltenden Restriktionen am Boden liegt.

01.02.2022 11:29 • von Dietmar Schwenger
nessunconcerto (Bild: Screenshot #nessunconcerto)

Mit der Kampagne #nessunconcerto (keine Konzerte) wollen italienische Veranstalter darauf aufmerksam machen, dass die Livebranche des Landes wegen der anhaltenden Verbote und Restriktionen am Boden liegt. AssoMusica, Arci, Assomusica, Bauli In Piazza, KeepOn Live und MMF Italy haben sich zusammengeschlossen und klagen, dass der Staat die Veranstaltungsbranche "völlig vergessen" habe, wie es in der Kampagne heißt.

Zwar endet ein Konzerteverbot am 31. Januar 2022, aber die nationale Notlage, die neue Verbote ermöglicht, wurde jüngst bis zum 31. März verlängert. So sind etwa der Konsum von Speisen und Getränken in Spielstätten bis Ende März weiterhin verboten, zudem herrscht eine FPP2-Maskenpflicht.

Vor allem das Konsumverbot würden Konzerte wirtschaftlich "wackelig" machen. Die Livebranche sei seit Beginn der Pandemie inaktiv, lediglich im Oktober 2021 habe es eine schwache Hoffnung gegeben, dass man nach und nach wieder beginnen können, doch in den vergangenen Monaten sei die Branche wieder einmal vergessen worden. Die aktuelle Kampagne kommt genau ein Jahr nach der letzten, "L'ultimo Concerto?" (Das letzte Konzert?), die ebenfalls die Notlage der Veranstaltungswirtschaft in den Mittelpunkt rückte.