chartwoche.de

Charts KW 05: Vierte Nummer eins für Billy Talent

Billy Talent steigen mit "Crisis Of Faith" auf Platz eins in die Offiziellen Deutschen Charts ein. Für die Kanadier ist es bereits das vierte Nummer-eins-Album in Deutschland.

28.01.2022 15:32 • von Dietmar Schwenger
Mit "Crisis Of Faith" neu auf Platz eins in Deutschland: Billy Talent (Bild: Dustin Rabin)

Billy Talent steigen mit "Crisis Of Faith" auf Platz eins in die von GfK Entertainment ermittelten Offiziellen Deutschen Charts ein. Für die Kanadier ist es bereits das vierte Nummer-eins-Album in Deutschland nach "Billy Talent II" (2006), "Dead Silence" (2012) und "Afraid Of Heights" (2016). Auf Rang zwei platziert sich "Not The End Of The Road" von der schwäbischen Metal-Band Kissin' Dynamite als weiterer Neuzugang. Und Rang drei ist ebenfalls neu: Die seit den 60er-Jahren aktive Schlagersängerin Bianca ist hier mit "Wege des Glaubens" erfolgreich.

Auch Rang vier und fünf in der GfK-Liste bieten Neuzugänge: KC Rebell mit "Rebell Army", gefolgt von Kayef mit "Feelings".

Von zwei auf sechs fällt "Matthias" von Matthias Reim, von eins auf sieben geht es für "Große Freiheit" von Gzuz. Rang acht offieriert wieder einen Neuzugang: "100%" von Stereoact. "Circus Of Doom" von Battle Beat steigen auf neun ein, während Abba mit "Voyage" von sieben auf zehn zurückfallen.

Der am 20. Januar verstorbene Meat Loaf kehrt derweil posthum in die Auswertung zurück: Sein Klassiker "Bat Out Of Hell" notiert auf Platz 33, der spätere Nachfolger "Bat Out Of Hell II - Back Into Hell" auf Position 51. Bei den Singles steigt "I'd Do Anything For Love (But I Won't Do That)" auf der 56 wieder in die Charts ein.

Bei den Chartsanteilen im Longplaysegment sichert sich Universal Music mit 50,2 Prozent einen souveränen ersten Platz, gefolgt von Warner Music mit 21,6 Prozent und Sony Music mit 12,3 Prozent. Believe/GoodToGo kommen auf 8,8 Prozent und 375 Media auf 1,6 Prozent.

Gayle springt mit "abcdefu" von Rang zwei aus zurück auf die Pole Position der Top 100 Singles. Jeweils einen Platz nach oben rücken auch Glass Animals mit "Heat Waves" von Rang drei auf zwei und "Shivers" von Ed Sheeran von Platz vier auf drei. Bergauf geht es ebenso für "Enemy" von Imagine Dragons, JID & League Of Legends (von elf auf vier) sowie für "Mit Dir" von Sido (von sieben auf fünf) und "Do It To It" von Acraze feat. Cherish (von neun auf sechs).

Bergab geht es diese Woche für "10von10" von Pajel (von sechs auf sieben) und "Cold Heart" von Elton John & Dua Lipa (von fünf auf acht). Die Nummer neun geht an Lost Frequencies & Calum Scott mit "Where Are You Know", während The Kid Laroi & Justin Bieber mit "Stay" die Top 10 abrunden. Due Nummer eins der Vorwoche, "Der letzte Song (Alles wird gut)" von Kummer und Fred Rabe, sackt gar bis auf die 16 ab.

Als höchster Neuzugang entert Wincent Weiss mit "Morgen" die Singlescharts auf Position elf.

Universal Music liegt mit einem Wochenanteil von 44,6 Prozent im Distributorenranking zu den Singlescharts klar vor Sony Music (25,3 Prozent), Warner Music (21,5 Prozent), Believe/GoodToGo (4,8 Prozent) und Kontor/Edel (2,3 Prozent).

Mit "Mayday - 30 Years" sichert sich Kontor Records als höchster Neuzugang den ersten Platz bei den Compilations. Unverändert auf Position zwei hält sich "Bravo The Hits 2021". Dafür stürzt "Die Ultimative Chartshow - Die emotionalsten Hits aller Zeit" von eins auf drei ab. Von drei auf vier rutscht "Future Trance - Best Of 25 Years" ab, ohne Regung auf fünf verharrt "MegaHits 2022 - Die Erste".

Universal Music liegt mit 51,8 Prozent auch bei den Chartsanteilen der Compilations vorn, die "Mayday"-Zusammenstellung beschert Kontor New Media/Edel einen Platz zwei mit 25,2 Prozent in der Erhebungswoche. Sony Music landet mit 14,1 Prozent auf Position drei, dahinter folgt Warner Music mit 3,5 Prozent.