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Musicboard Berlin fördert 34 Projekte mit 621.550 Euro

In der ersten Förderrunde für das Jahr 2022 kann das Musicboard Berlin insgesamt 34 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 621.550 Euro fördern. Mit dabei sind Projekte wie musicBwomen* oder Festivals wie Radical Sounds Latin America.

26.01.2022 13:56 • von Jonas Kiß
Kann mit Förderung durch das Musicboard Berlin planen: Das Festival Radical Sounds Latin America (Bild: Screenshot, radicalsoundslatinamerica.com)

In der ersten Förderrunde für das Jahr 2022 kann das Musicboard Berlin insgesamt 34 Projekte, "die sich durch innovative, diverse und inhaltlich relevante Konzepte auszeichnen", mit einem Gesamtvolumen von 621.550 Euro fördern.

Bei den 96 Projektanträgen legte die Jury großen Wert auf Projekte, "welche die soziale und kulturelle Diversität der Berliner Musikszene abbilden". Die Jury bestand diesmal aus Christoph Reimann (Hörfunk-Journalist Deutschlandfunk, Deutschlandfunk Kultur und ByteFM), Dahlia Borsche (Musikwissenschaftlerin und Kuratorin), Esra Karakaya (Journalistin und Videoproduzentin), Gregor Hotz (Geschäftsführer des Musikfonds e.V.) und Judyta Smykowski (Journalistin Die Neue Norm und taz).

In der Kategorie "Karrieresprungbrett Berlin" profitieren unter anderem Anton Kats mit dem Projekt Grounded Outer Space People und Olaf Kretschmar (Berlin Music Commission) mit musicBwomen* von jeweils 15.000 Euro an Fördergeldern.

Beim Programm "Pop im Kiez", wo 24 Anträge eingingen, setzten sich Projekte wie KAOS Konzerte von Volker Rueß oder pop im ausland von Jana Sotzko durch.

Im Bereich "Festivalförderung" fließen 357.950 Euro an Veranstalungen wie das AYO City Festival, das Bang On Fest 2022 oder Radical Sounds Latin America.

Neben den durch die Jury empfohlenen Projekten fördert das Musicboard im Jahr 2022 zudem all2gethernow mit dem Music Pool Berlin, die Clubcommission Berlin mit dem Beratungsangebot Berliner Clubs und der Clubkultur-Förderung 2022 sowie die Gesellschaft für StadtEntwicklung mit dem Berliner Rockhaus.