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c/o pop holt Xatar und VUT Indie Days nach Köln

Nach zwei hybriden Ausgaben stellt die c/o pop nun erste Programmpunkte für die c/o pop Convention 2022 vor. Unter anderem steht eine Keynote mit Rapper und Labelbetreiber Xatar auf der Agenda. Ebenfalls geplant sind die Events der VUT Indie Days, ein ungefilterter Blick auf die Social-Media-Welten und der Versuch einer Bilanz zu Neustart Kultur.

18.01.2022 11:34 • von
Baut in Köln mit dem Goldmann Tower einen Inkubator für innovative Entertainment-Produkte: der Rapper und Labelbetreiber Giwar "Xatar" Hajabi (Bild: Goldmann Entertainment)

Nach zwei hybriden Ausgaben stellen die Veranstalter der c/o pop nun die ersten Programmpunkte für die c/o pop Convention am 21. und 22. April 2022 vor. Unter anderem steht eine Keynote mit Giwar "Xatar" Hajabi auf der Agenda.

Der Rapper und Labelbetreiber will bereits am ersten Kongresstag unter dem Motto "Real Talk with Xatar" Einblicke "in seinen unglaublichen Werdegang geben". Die Veranstalter loben Xatar als "eine der schillerndsten Persönlichkeiten des deutschen Rap-Business", verweisen auf das 2012 noch aus dem Gefängnis heraus produzierte Album "Nr. 415", die laufende Verfilmung seiner Lebensgeschichte mit Fatih Akin unter dem Titel "Rheingold" oder den Aufbau des Goldmann Towers am Barbarossaplatz als "kreative Fabrik und Inkubator für innovative Entertainment-Produkte".

Ebenfalls fix eingeplant sind Events der VUT Indie Days. In diesem Bereich wollen unter anderem Steffi von Kannemann als Inhaberin der Agentur Better Things und Marit Posch, General Manager IDOL Germany, die von ihnen gegründete Initiative Parenthood In Music vorstellen. Deren Ziel ist es, das "Bewusstsein dafür zu schärfen, wie Elternschaft die Arbeitsbedingungen in der Musikindustrie beeinflusst". Konkretes Ziel ist eine Selbstverplichtung, die unterm Strich dafür sorgen soll, "Festivals und Konferenzen familienfreundlicher zu gestalten und Künstler:innen, Festivalmitarbeiter:innen und Delegierten mit Kindern den Besuch zu erleichtern".

In weiteren Panels wollen zum Beispiel unter dem Titel "The Age of Hate - Social Media unfiltered" Sängerin Sarah Lesch ("Triggerwarnung") und ihr Social-Media-Kampagnenmanager Fabian Schuetze über Kampagnen und Reichweiten, aber auch Hate Speech und Verschwörungstheorien sprechen, das Hydrogen Creative Lab soll in Sachen Nachhaltigkeit klären, wie und wo Wasserstoff und Kultur zusammenkommen können, und Akteure von Initiative Musik und GVL nehmen unter dem Motto "Neustart Kultur - Ziel erreicht?" das Förderprogramm des Bundes unter die Lupe.

Als Kongresszentrum dient erneut das Herbrands im Kölner Stadtteil Ehrenfeld. Tickets für Festival und Kongress sind bereits online verfügbar. Derzeit planen die Veranstalter nach dem 2G-Prinzip.

Bei der zweiten hybriden Ausgabe des Branchentreffs mit Festival und Kongress zählten die c/o-pop-Veranstalter im April 2021 rund 35.000 Zuschauer bei zusammen mehr als 180 Programmpunkten im Stream, hinzu kamen rund 1100 Teilnehmer bei den Talkrunden der Convention.

Text: Knut Schlinger