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Vivien Goldman: Punk aus weiblicher Perspektive

Die Geschichtsschreibung von Punk war bis jetzt vor allem von einer männlichen Sichtweise dominiert. Die englische Journalistin Vivien Goldman erzählt in ihrem Buch "Die Rache der She-Punks" eine "feministische Musikgeschichte von Poly Styrene bis Pussy Riot".

22.12.2021 09:48 • von Norbert Schiegl
Vivien Goldman vermittelt in ihrem Buch "Die Rache der She-Punks" eine neue Sichtweise auf Punk und das kreative Umfeld (Bild: Ventil Verlag)

Die Geschichtsschreibung von Punk war bis jetzt vor allem von einer männlichen Sichtweise dominiert. Die englische Journalistin Vivien Goldman erzählt in ihrem Buch "Die Rache der She-Punks" (Ventil Verlag) eine "feministische Musikgeschichte von Poly Styrene bis Pussy Riot".

Vivien Goldman, Journalistin, Dokumentarfilmerin und Songwriterin, lehrt aktuell an der New York University zu Punk, Afrobeat und Reggae. Die Autorin zahlreicher Bücher zur Musikgeschichte besitzt also durch ihre Arbeit in den letzten Jahrzehnten durchaus so etwas wie eine Insider-Perspektive. Und diese nutzt sie bei "Die Rache der She-Punks", um sich entlang von vier Themenfeldern - Identität, Geld, Liebe und Protest - auf eine spannende Spurensuche zu begeben.

"In dieser witzigen, unverzichtbaren Einführung in die Punkmusik durchforstet Vivien Goldman Jahrzehnte eigener Begegnungen mit feministischen Musikerinnen", erklärt Tina Weymouth (Talking Heads, Tom Tom Club), "um herauszufinden, wo diese She-Punks hergekommen sind, und wohin sie sich entwickeln könnten."

Vivien Goldman beschäftigt sich in diesem Buch dezidiert mit den weiblichen Perspektiven im Punk. Wie sich diese Geschichte anhört, zeigt eine Auflistung thematisch passender Songs zu jedem Kapitel, die den perfekten Soundtrack zu ihren erkenntnisreichen Ausführungen bilden.