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Eurosonic Noorderslag findet wieder nur digital statt

Wegen der aktuellen Pandemielage in den Niederlanden, die derzeit im Teil-Lockdown sind, wird Eurosonic Noorderslag wie schon bereits 2021 wieder nur als Digitalausgabe stattfinden.

02.12.2021 16:08 • von Dietmar Schwenger
Bleibt auch 2022 bei Eurosonic Noorderslag verwaist: das Oosterpoort-Gebäude in Groningen (Bild: MusikWoche)

Wegen der aktuellen Pandemielage in den Niederlanden, die derzeit in einem Teil-Lockdown sind, wird Eurosonic Noorderslag (ESNS) wie schon bereits 2021 wieder nur als Digitalausgabe stattfinden. Die Restriktionen in Holland sehen derzeit einen abendlichen Lockdown vor, mit einer vorgezogenen Sperrstunde und reduzierten Kapazitäten für Spielstätten.

Das Eurosonic-Team habe in den vergangenen Tagen versucht, mehrere Szenarien auszuarbeiten, um das Shwocasefestival doch noch als Präsenz-Event umzusetzen, aber da die niederländische Regierung erst Ende Dezember die nächsten Maßnahmen verkünden wolle, habe man sich schweren Herzens dazu entschlossen, die Veranstaltung vom 19. bis 22. Januar 2022 wie im Vorjahr als reines Digital-Event stattfinden zu lassen.

Mit Sprechern wie Matt Schwarz (DreamHaus), Nachhaltigkeitsexpertin Marjan Minnesma (Director Urgenda), dem Imagem- und CTM-Gründer André de Raaff und der deutschen Diplom-Psychologin Anne Löhr stand bereits ein Großteil des Konferenzprogramms fest. Auch das Line-up für das abendliche Liveprogramm in den Clubs war schon komplett. Alle Inhalte, darunter auch die Preisverleihung der Music Moves Europe Awards, sollen nun digital über die Bühne gehen.

"ESNS ist für die gesamte Musikindustrie und besonders für europäische Musiker besonders wichtig", sagt Managing Director Dago Houben. "Deswegen ist es essentiell , dass wir unseren Auftrag erfüllen, indem wir die bestmögliche Plattform für europäische Popmusik zur Verfügung stellen. Anfang des Jahres haben wir gesehen, dass die Reichweite eines Digital-Events riesig sein kann und dass bei den Karrieren der Acts etwas bewirken konnten. Deswegen werden wir mit Hilfe unserer Medienpartnern allen gebuchten Bands die Aufmerksamkeit zukommen lassen, die sie verdienen."