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Cultural Recovery Fund unterstützt Glastonbury Festival

Der britische Cultural Recovery Fund schüttet aktuell in einer neuen Hilfsrunde für coronageschädigte Kultureinrichtungen und - organisationen 107 Millionen Pfund aus. Allein 600.000 Pfund gehen an die Veranstalter des Glastonbury Festivals.

22.11.2021 14:28 • von Frank Medwedeff
Bekommen staatliche Unterstützung fürs Glastonbury Festival: Michael und Emily Eavis (Bild: Imago)

Der Cultural Recovery Fund - eine Art britisches Pendant zum "Neustart Kultur"-Programm in Deutschland - schüttet aktuell in einer neuen Unterstützungsrunde für coronageschädigte Kultureinrichtungen und - organisationen 107 Millionen Pfund aus.

Nach Angaben der BBC habe der Culture Recovy Fund bislang insgesamt 1,2 Milliarden Pfund an rund 5000 Organisationen und Spielstätten ausgezahlt. Die Gesamtsumme der Hilfsgelder für die Kultur in der Pandemie in Großbritannien nähere sich der Marke von zwei Millarden Pfund.

Die Veranstalter des Glastonbury Festivals um dessen Gründer Michael Eavis und seine Tochter Emily Eavis erhalten aktuell 600.000 Pfund an Coronahilfe, nachdem sie im April dieses Jahres bereits mit 900.000 Pfund aus dem Fonds bedacht wurden. Das Glastonbury Festival ist im Sommer 2021 wie im Vorjahr coronabedingt ausgefallen. 2022 soll das Großevent wieder stattfinden - mit Billie Eilish und Diana Ross als bislang bestätigten Headlinerinnen.

Im Musikbereich bekommen in der aktuellen Auszahlungsrunde unter anderem das London Symphony Orchestra 423.000 Pfund und das WOMAD Festival gut 217.000 Pfund. Zu den unterstützten Spielstätten gehören die Londoner Locations Bush Hall (196.000 Pfund) und Electric Ballroom (knapp 76.000 Pfund).

Der Cultural Recovery Fund unterstütze "die Künste und kulturelle Organisationen, so dass sie weitermachen können, um Kultur in die Gemeinden über die ganze Länge und Breite des Landes zu bringen, um Jobs zu erhalten, die lokale Wirtschaft zu stärken und die Menschen zu inspirieren", so die britische Kulturministerin Nadine Dorries.