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Aki Takase holt Albert-Mangelsdorff-Preis ab

Die Pianistin Aki Takase erhielt den Albert-Mangelsdorff-Preis. Der mit 15.000 Euro dotierte Award wird von der Deutschen Jazzunion verliehen und von der GEMA-Stiftung, der GVL und dem Deutschen Komponistenverband gestiftet.

08.11.2021 16:32 • von
Ausgezeichnet: Aki Takase mit Trophäe und Manfred Schoof, dem Ehrenvorsitzenden der Deutschen Jazzunion (Bild: Olga Baczynska)

Die Pianistin Aki Takase erhielt jüngst den Albert-Mangelsdorff-Preis 2021. Die Auszeichnung, die seit 1994 an herausragende Jazzmusiker*innen geht, ging am 5. November bei einem Konzert der Künstlerin in der ausverkauften Betonhalle im Silent Green beim Jazzfest Berlin über die Bühne.

Aki Takase erhielt die Trophäe für ihr Lebenswerk und außergewöhnliche Verdienste um den Jazz in Deutschland, wie es in der Jurybegründung hieß: "Aki Takase ist kompromisslos und freigeistig ihren Weg gegangen, hat sich dabei immer wieder mit der Jazztradition auseinandergesetzt und ihre Wurzeln neu interpretiert. Die 1948 in Osaka in Japan geborene und seit den 80er-Jahren in der Berliner Szene verwurzelte Künstlerin stehe "für die multikulturelle und grenzüberschreitende Identität des Jazz", aber auch für die Möglichkeit, sich "mit spielerischer Leichtigkeit und künstlerischer Integrität" als Frau im Jazz an die Weltspitze zu kämpfen.

Der mit 15.000 Euro dotierte Award wird im zweijährigen Turnus von der Deutschen Jazzunion verliehen und von der GEMA-Stiftung, der GVL und dem Deutschen Komponistenverband gestiftet. Manfred Schoof, Ehrenvorsitzender der Deutschen Jazzunion und Vorsitzender des Förderkreises Jazz, übereichte die Trophäe an Aki Takase, Videobotschaften kamen im Namen der Preisstifter von Enjott Schneider (GEMA-Stiftung), Tilo Gerlach (GVL) und Bernd Wefelmeyer (Förderungs- und Hilfsfonds des Deutschen Komponistenverbands).

Zur Jury des Albert-Mangelsdorff-Preises 2021 zählten Nikolaus Neuser (Musiker und Juryvorsitz), Nadin Deventer (Kuratorin und Dramaturgin des Jazzfest Berlin), Ralf Weigand (Vorsitzender des Aufsichtsrates der GEMA, Vizepräsident des Deutschen Komponistenverbands und Mitglied des Aufsichtsrates und der Jury der Initiative Musik), Eva Garthe (Musikjournalistin, Moderatorin und Redakteurin für verschiedene öffentlich-rechtliche Hörfunkprogramme), Arndt Weidler (Projektmanager Jazzinstitut Darmstadt), Mauretta Heinzelmann (Musikerin und Musikautorin) und Nils Wogram (Musiker).