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Reeperbahn Festival macht Mental Health zum Focus-Thema

Wie im Vorjahr verlängert das Reeperbahn Festival sein Konferenzprogramm auch in die Zeit nach der Veranstaltung. Die erste Reeperbahn Festival Focus Session beschäftigt sich am 11. November mit Mental Health in der Musikbranche.

04.11.2021 16:49 • von Dietmar Schwenger
Sensibilisierte mit einem vielbeachteten Gastbeitrag in MusikWoche die Branche für das Thema Mental Health: Tim Böning (Bomber der Herzen) (Bild: Bomber der Herzen)

Wie im Vorjahr verlängert das Reeperbahn Festival sein Konferenzprogramm auch in die Zeit nach der Veranstaltung. Die erste Reeperbahn Festival Focus Session beschäftigt sich am 11. November mit Mental Health in der Musikbranche. Das Thema war bereits Gegenstand eines Panels beim Reeperbahn Festival im September 2021, das bei YouTube noch abrufbar ist.

Das von MusikWoche-Autor Manfred Tari kuratierte Programm steht unter dem Motto "A Booster For Mental Health". Man wolle sich fragen, was in der Musikbranche psychische Begünstigung, Sucht-Abhängigkeiten und sonstige problematische Verhaltensweisen befördert und wie man dies künftig vermeiden könne, heißt es aus Hamburg.

Die digitale Plattform, die Reeperbahn-Delegierte mit ihrem gültigen Passwort betreten können, bietet drei Sessions. Bei "Between Anamnesis And Analysis" sprechen der Musikmanager Keith Harris und der Autor Rhian Jones über das Thema. Anne Löhr (MiM Association) und der Coach Johannes Braun teilen ihre Erfahrungen in der therapeutischen Arbeit mit Künstlern in der Runde "Creative Work/Life Unbalance - Artists & Mental Health".

Ebenfalls geplant ist ein Panel zum Thema "Symptom Or System - Can The Music Industry Become A Mentally Healthier Place And What Does It Need To Do So?". Hier treten die Veranstalter Thorsten Seif (Buback), Christian Kiesler (Target) und Tim Böning (Bomber der Herzen) sowie die Psychotherapeutin Sonja Brüggemann auf. Als Moderatoren führen Steve Blame und Isabel Roudsarabi ("Höme") durch das Programm.