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Charts KW 43: Helene Fischer mit bestem Start des Jahres

Helene Fischer landet mit "Rausch" ihr achtes Nummer-eins-Album in den Offiziellen Deutschen Charts und verbucht laut GfK Entertainment die beste Startwoche aller Longplayer 2021 bislang. Coldplay und die Beatles sichern sich die weiteren Podestplätze. Bei den Singles kann niemand mit Adeles "Easy On Me" mithalten.

22.10.2021 15:42 • von Frank Medwedeff
Im "Rausch" des Sieges: Helene Fischer mit ihrem neuen Nummer 1 Award (Bild: Sandra Ludewig_Universal Musik)

Helene Fischer legt mit "Rausch" nach Angaben von GfK Entertainment "den stärksten Start des laufenden Jahres" im Albumsegment hin und landet somit "souverän" den achten Spitzenreiter ihrer Karriere in den deutschen Top 100 Longplay. Dafür nahm die populärste Sängerin der Republik auch bereits den fälligen Nummer 1 Award der Offiziellen Deutschen Charts entgegen. Erstmals ganz oben stand die Schlagerkönigin hier vor fast exakt zehn Jahren, im Oktober 2011 mit "Für einen Tag". Seitdem siegte Fischer auch mit "Für einen Tag - Live 2012", mit "Farbenspiel" (2013), "Weihnachten" (2015), "Helene Fischer" (2017), "Helene Fischer live - Die Stadion-Tour" (2019) sowie mit "Die Helene Fischer Show - Meine schönsten Momente Vol. 1" (2020).

Letztgenanntes Werk (Platz 50) und "Helene Fischer" (83) sind auch noch in dieser Woche in den Top 100 Longplay präsent, und bei den Singles chartet die 37-Jährige ebenfalls dreifach: "Null auf 100" rangiert auf Platz 41, "Vamos A Marte" (mit Luis Fonsi) auf 45 und "Volle Kraft voraus" auf Position 61.

Universal Music meldet, dass "Rausch" nach einer Woche schon Platz zwei der kumulierten Liste für die Jahrescharts 2021 einnnimmt, gefolgt von "Die Helene Fischer Show - Meine schönsten Momente" auf Platz drei. Die "Rausch"-Single-Auskopplung "Vamos A Marte" habe inzwischen bereits weltweit mehr als 25 Millionen Streams generiert.

Tom Bohne, President Music Domestic Universal Music Deutschland, meint: "Helene ist ein echtes Phänomen: mega-kreativ, mega-erfolgreich und mega-sympathisch. Und so setzt sie auch mit dem achten Nummer-eins-Album 'Rausch' wieder neue Maßstäbe. Helene ist so authentisch, so nah und so wahrhaftig wie nie zuvor. Mit inzwischen 32 Wochen auf Platz eins der Album-Charts ist Helene ein Fixstern am deutschen Musikhimmel und strahlte noch nie heller als in diesem Moment. Herzlichen Glückwunsch, liebe Helene, zu diesem gigantischen Erfolg."

Frank Briegmann, Chairman & CEO Universal Music Central Europe und Deutsche Grammophon, steuert folgendes Statement bei: "'Rausch' ist Helenes achtes Studioalbum auf der Nummer eins in den Album-Charts. Sie spielt auch damit in ihrer eigenen Liga, und wir freuen uns sehr, das Team an ihrer Seite zu sein. Herzlichen Glückwunsch zu dieser neuen Nummer eins und zum erfolgreichsten Albumstart des Jahres von deinem gesamten Universal-Music-Team, liebe Helene."

"Music Of The Spheres" von Coldplay debütiert in der deutschen Albumhitliste auf Rang zwei. Und die Beatles bringen es als Wiedereinsteiger mit ihrem neu aufgelegten letzten Studioalbum "Let It Be" an die dritte Stelle.

Marterias "5. Dimension" taucht auf Listenplatz vier als Neuzugang auf, während Santiano mit "Wenn die Kälte kommt", dem Tabellenführer der vergangenen Woche, jetzt Position fünf einnehmen.

Die Ärzte sinken mit "Dunkel" von vier auf sechs. Es folgen zwei Neuzugänge: "Blessings And Miracles" von Santana auf Rang sieben und "Dimension: Dilemma" von der südkoreanischen Boygroup Enhypen (acht).

Die Top 10 vollzählig machen Roland Kaisers "Weihnachtszeit" (von drei auf neun) sowie "Senjutsu" von Iron Maiden (von acht auf zehn).

In den Top 20 finden sich noch drei weitere Neueinsteiger: Eizbrand mit "Pyromanie" auf Platz 13, Judas Priest und ihr Best-Of-Kompendium "Reflections - 50 Heavy Metal Years Of Music" (15) sowie "Exotica" von Produzent und DJ Tino Piontek alias Purple Disco Machine (18).

Vor allem dank Helene Fischer erzielt Universal Music in der Vertriebsrangliste zu den Longplaycharts einen überragenden Marktanteil von 70,4 Prozent. Warner Music kommt mit 12,5 Prozent auf Platz zwei, hauchdünn vor Sony Music (12,4 Prozent). 2,4 Prozent bringen Believe/GoodToGo auf Rang vier vor iGroove (0,5 Prozent).

In den Top 100 Singles singt sich Adele mit "Easy On Me" direkt an die Spitze des Feldes. Es ist die vierte Nummer-eins-Single der stimmgewaltigen Engländerin in Deutschland nach "Rolling In The Deep" (2010), dem James-Bond-Titelsong "Skyfall" (2012) und "Hello" (2015).

Adele schiebt Ed Sheeran" mit "Shivers" auf Rang zwei zurück, und die Glass Animals komplettieren mit "Heat Waves" (Vorwoche: zwei) auf Platz drei das rein britisch besetzte Podest.

Zweithöchster Neuzugang ist hier auf Rang vier "Späti" von 187-Strassenbande-Rapper Gzuz. Runter von drei auf fünf geht es für The Kid Laroi und Justin Bieber und ihr Duett "Stay".

"Happy End", die Kollaboration von Schlagerstar Vanessa Mai und Rapper Sido, ist hier der nächste neu gelistete Titel auf dem zwölften Platz. Auf der 14 entern Dardan, Nimo und Mozzik das Terrain mit ihrer gemeinsamen Nummer "Per Ty".

Universal Music hat auch in der Distributorenwertung zu den Singles die Nase vorn anhand eines Wochenanteils von 32,4 Prozent, Sony Music ist aber dicht dran (30,9 Prozent). Warner Music hat den dritten Rang inne (16,7 Prozent), gefolgt von Believe/GoodToGo (11,9 Prozent) und iGroove (2,9 Prozent).

In den Top 30 Compilations hält die Regentschaft der "Bravo Hits 115" an, und auch KuschelRock "35" behauptet Rang zwei. Von vier auf drei verbessern können sich die "Schlager Hits 2021".

In der gesamten Hitliste sind nur zwei Neuzugänge auszumachen: "100 Radio Hits" auf Position 21 und als Schlusslicht auf Platz 30 "TechnoBase.FM - Best Of".

In der Vertriebsauswertung ist hier Sony Music momentan klar die Nummer eins mit 50,1 Prozent Marktanteil. Universal Music (26,3 Prozent) belegt die zweite Stelle. Es schließen sich Warner Music (19,1 Prozent) und Kontor/Edel (3,8 Prozent) an.