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Redaktionstipps: Mimsy, Spirit und The Specials

In regelmäßigen Abständen veröffentlicht die Redaktion von MusikWoche in ihren Ausgaben Empfehlungen zu allem rund um Musik. In der Ausgabe 42/2021 geht es um die Alben von Mimsy, Spirit und The Specials.

22.10.2021 09:37 • von
Die Empfehlungen der Redaktion: Mimsy, Spirit und The Specials (Bild: MusikWoche)

In regelmäßigen Abständen veröffentlicht die MusikWoche-Resaktion in den Prinausgaben Empfehlungen zu allem rund um Musik. In der Ausgabe 42/2021 geht es um die Alben "Ormeology" von Mimsy, "Sunrise & Salvation - The Mercury Era Anthology" von Spirit und "Protest Songs 1924 - 2012" von The Specials:

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MIMSY: ORMEOLOGY

Ziemlich genau zehn Jahre sind vergangen, seit Jörg Follert zuletzt ein Album veröffentlichte. Dafür hat Follert, der einst unter dem Namen Wunder und später meist als Wechsel Garland aktiv war, sich nun für den Longplayer "Ormeology" ein neues Alias zugelegt: Mimsy. Unterm Strich stehen erneut leicht verträumte Electronica-Sounds, wie bei "Sketches Of Time Travel", die allerdings zunehmend von akustischen Klängen und sogar Sprech- und Gesangsparts wie bei "Ginster" oder "Sans Mobile Apparent" dominiert werden.

Karaoke Kalk/Indigo (Label/Vertrieb)

Text: Knut Schlinger

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SPIRIT: SUNRISE AND SALVATION - THE MERCURY ERA ANTHOLOGY

Im Anschluss an die 2018 erschienene 5-CD-Box "It Shall Be: The Ode & Epic Recordings 1968 - 1972" versammelte der Spirit-Archivist Mick Skidmore nun genauso liebevoll und kompetent die fünf Studioalben der Mercury-Jahre der einflussreichen US-Band von 1976 bis 1984. Die acht CDs bieten zudem beeindruckende 102 Bonustracks aus der Zeit, als Bandleader Randy California die Formation in experimentellere Sphären führte.

Esoteric Records/Cherry Red/Tonpool (Label/Vertrieb)

Text: Dietmar Schwenger

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THE SPECIALS: PROTEST SONGS 1924 - 2021

Die Specials sind auch 2021 noch für Überraschungen gut. Auf ihrem neuen Album interpretiert die Band zwölf sorgsam ausgewählte Protestsongs, die überhaupt nicht nostalgisch klingen, sondern eher wie ein aktueller Kommentar zur Gegenwart. Zu den Höhepunkten zählt neben der Coverversion von Pops Staples "Freedom Highway" und Chip Taylors "Fuck All The Perfect People" vor allem ihre Interpretation von "Listening Wind" von den Talking Heads.

Island/Univeral Music (Label/Vertrieb)

Text: Norbert Schiegl

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