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Erste Bundeskonferenz Veranstaltungswirtschaft

Am 28. Oktober findet in Berlin erstmals die Bundeskonferenz Veranstaltungswirtschaft statt, die den "unterschiedlichen Beteiligten mit ihren gemeinsamen Interessen und politischen Forderungen eine starke Stimme" verleihen will.

19.10.2021 15:37 • von Dietmar Schwenger
Findet am 28. Oktober statt: die Bundeskonferenz Veranstaltungswirtschaft (Bild: Screenshot fwd:)

Am 28. Oktober 2021 findet in Berlin erstmals die Bundeskonferenz Veranstaltungswirtschaft statt, die den "unterschiedlichen Beteiligten mit ihren gemeinsamen Interessen und politischen Forderungen eine starke Stimme" verleihen will. Organisiert wird die Veranstaltung in diesem Jahr durch die fwd: Bundesvereinigung Veranstaltungswirtschaft.

Um die in der Krise gewonnene politische Wahrnehmung auch künftig sicherzustellen, soll die Konferenz jährlich stattfinden. "Denn der Sektor - mit mehr als 240.000 Unternehmen, 1.130.000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz vor der Krise von rund 81 Milliarden Euro - war während der Covid-19-Pandemie für Politik und Öffentlichkeit zunächst viel zu lang unsichtbar", heißt es in einer Mitteilung.

"Die Teilnehmer und mitwirkenden Institutionen engagieren sich für die ökonomisch Leidtragenden im sechstgrößten Wirtschaftszweig Deutschlands", betonen die Initiatoren. "Ihre politischen Zukunftsforderungen werden nun gemeinsam gefunden und ausformuliert, um den Fokus der nächsten Regierung wesentlich stärker auf die aktuelle wirtschaftliche Situation der Veranstaltungswirtschaft und auf deren fortbestehende Herausforderungen und Krisenfolgen zu richten."

Die branchenumfassende, interdisziplinäre Plattform soll nun dem Austausch von 150 Berufsgruppen dienen. Sie sei der Ort, an dem Organisationen, Verbände, Unternehmen und Individuen ihre politische Agenda setzen und vorantreiben könnten. "So kann der Sektor als eigenständiges Wirtschaftsfeld besser sichtbar werden, um auch seine globale Wettbewerbsfähigkeit und zukunftsfähigen Arbeitsplätze langfristig zu sichern."

Am 28. Oktober ab 9:30 Uhr wird die Veranstaltung in der Station Berlin in der Luckenwalder Straße 4-6 über die Bühne gehen. Von 10 Uhr bis 13 Uhr werden politische Forderungen gemeinsam beschlossen, der VertreterInnen-Rat der Veranstaltungsbranche und die VertreterInnen der geschäftsführenden und federführenden Organisation gewählt. Im Anschluss finden ab 14 Uhr Diskussionsrunden zu den Schwerpunkten Kultur, Vermessung der Branche und Politik statt.

Hierzu gibt es unterschiedliche Ticketmodelle. Interessenten, die online teilnehmen möchten, haben die Auswahl zwischen einem kostenlosen Ticket und einem Ticket, mit dem sie einen freiwilligen Unkostenzuschuss leisten für die gemeinsame Realisierung der Veranstaltung. Soli-Tickets ermöglichen den Eintritt eines zweiten Teilnehmers, der in der Krise stärker getroffen wurde.

Zudem können Teilnehmer mit Sponsorentickets die Veranstaltung stärker bezuschussen. Verbände und Organisationen können für den Vor-Ort-Austausch eine Ausstellerfläche in Anspruch nehmen. Studenten, Auszubildende und Menschen mit einem Behinderungsgrad ab 50 erhalten kostenlosen Eintritt.