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Charts KW 42: Santiano kommen "aus der Kälte" auf die Eins

"Wenn die Kälte kommt" ist bereits das sechste Nummer-eins-Album von Santiano. Auch Platz zwei und drei bei den Offiziellen Deutschen Charts sind Neuzugänge: Hier steigen die neuen Longplayer von Revolverheld und Roland Kaiser ein. Bei den Singles erobert Ed Sheeran die Spitze.

15.10.2021 15:37 • von Dietmar Schwenger
Mit ihrem Nummer-1 Award von GfK: Santiano (Bild: GfK)

"Wenn die Kälte kommt" ist bereits das sechste Nummer-eins-Album von Santiano, die in diesem Jahr ihr zehnjähriges Bandjubiläum feiert. Mit der neuen Nummer eins haben alle Longplayer der von Airforce1 und Electrola betreuten Band den Spitzenplatz erreicht: die fünf Studioalben und "MTV Unplugged".

Auch Platz zwei und drei bei den von GfK erhobenen Offiziellen Deutschen Charts sind Neuzugänge: Hier steigen die neuen Longplayer von Revolverheld, "Neu erzählen", und dahinter "Weihnachtszeit" von Roland Kaiser ein. Von drei auf vier fallen die Ärzte mit "Dunkel", während Platz fünf mit "Zuhältertape Vol. 5" von Kollegah einen weiteren Neuzugang bietet.

Neu auf Platz sechs findet sich "Seventeen Going Under" von Sam Fender, gefolgt von "In The Court Of The Dragon" von Trivium als weiterem Neueinsteiger auf sieben. Zurück in den Top Ten sind Iron Maiden mit "Senjutsu" (von elff auf acht). Dafür rutscht Wolfgang Petry mit "Auf das Leben" von vier auf neun. Von 13 auf zehn verbessert sich "Nachts sind alle Katzen Grau" von Kerstin Ott.

Bei den Chartsanteilen steht Universal Music mit 59,4 Prozent in der Erhebungswoche unangefochten an der Spitze. Sony Music kommt auf 18,1 Prozent, Warner Music auf 10,6 Prozent. Believe/GoodToGo sammelt 2,9 Prozent ein, iGroove Music vereint 2,7 Prozent in der Longplay-Wertung auf sich.

Bewegung gibt es auch bei den Singles. Ed Sheeran klettert mit "Shivers" vom vierten auf den ersten Platz und verdrängt den Vorwochenspitzenreiter Apache 207 und "Kapitel II Vodka (2sad2disco)" auf Position elf. Bergauf geht es auch für Glass Animals und "Heat Waves" (von der Drei auf die Zwei), während "Stay" von The Kid Laroi und Justin Bieber einen Rang nach unten rutscht (von zwei auf drei).

Mit "Bad Habits" macht Ed Sheeran einen Platz gut, von Nummer fünf auf Position vier. Dahinter folgen "Where Are You Now" von Lost Frequencies und Calum Scott auf Platz fünf, "love nwantiti (North African Remix)" von CKay feat. ElGrande Toto auf Rang sechs und "Love Tonight" von Shouse auf dem sechsten Platz.

Der höchste Neueinstieg gelingt Raf Camora mit dem Titel "Guapa" auf Platz acht, dahinter landet mit "Lüg mich an" ein weiterer Rapper einen Neueinstieg auf Rang neun. Montez rundet die Top 10 mit "Auf & ab" ab.

Universal Music hat auch im Singles-Segment mittels eines Wochenanteils von 32,1 Prozent klar das Sagen in der Vertriebsrangliste. Sony Music liegt hier auf Platz zwei (28,1 Prozent) vor Warner Music (17,4 Prozent). Die Top Five vervollständigen Believe/GoodToGo (14,1 Prozent) und iGroove (2,7 Prozent).

Unverändert auf eins bei den Compilation stehen die "Bravo Hits 115", während sich "KuschelRock 35" von drei auf zwei hocharbeitet. Der höchste Neuzugang bei den Kopplungen ist "Kontor Top Of The Clubs Vol. 91" auf Rang drei, gefolgt von von den "Schlager Hits" (von sieben auf vier). Keine Bewegung gibt es auf Platz fünf: Hier halten sich die "Bravo Hits 114".

Mit einem Chartsanteil von 49,2 Prozent liegt Sony Music bei den Compilations klar vor. Auf Position zwei rangiert Universal Music mit 24,8 Prozent, Warner Music fahrt 16,4 Prozent und Kontor New Media/Edel schlagen mit 8,6 Prozent zu Buche.