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Deutscher Jazzpreis geht in zweite Runde

Die Bewerbungsphase für elf Kategorien des Deutschen Jazzpreis 2022 ist eröffnet. Die Auszeichnungen sind mit jeweils mindestens 10.000 Euro dotiert und sollen am 27.April in Bremen verliehen werden.

12.10.2021 14:57 • von
Geschäftsführerin Initiative Musik: Tina Sikorski (Bild: Initiative Musik)

Die Bewerbungsphase für elf von insgesamt 31 Kategorien des Deutschen Jazzpreis 2022 hat am 11.Oktober 2021 begonnen. "Zur Einreichung berechtigt sind Künstler:innen, die an der Produktion beteiligt sind, genauso wie Labels, Verlage, Rundfunkanstalten, Managements und Promoter:innen sowie Komponist:innen, Arrangeur:innen und Autor:innen journalistischer Beiträge", heißt es aus Berlin. "Eingereicht werden können künstlerische Leistungen, die im Zeitraum vom 11. Januar 2021 bis 30. November 2021 erbracht wurden beziehungsweise noch erbracht werden."

Der Deutsche Jazzpreis wurde 2021 von der Initiative Musik gegründet. Geschäftsführerin Tina Sikorski sagt, es würden "nicht nur die herausragendsten nationalen und internationalen Musiker:innen ins Rampenlicht gerückt", sondern es gehe auch darum, "der gesamten Jazzszene ein Podium zu geben".

Der Fachbeirat, berufen von Kulturstaatsministerin Monika Grütters, wirkt an der Besetzung der Fach- und Hauptjury sowie an der Durchführung des Deutschen Jazzpreises mit.

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BEIRATSMITGLIEDER:

Andreas Brandis (Geschäftsführer ACT Music + Vision, Tambour Music Management, Vorstand VUT)

Nadin Deventer (Künstlerische Leiterin Jazzfest Berlin)

Felix Falk (Vorstand Deutsche Jazzunion, Bundeskonferenz Jazz, Vorstand Musikfonds)

Jörg Heidemann (Geschäftsführer VUT)

Julia Hülsmann (Musikerin, Professorin Universität der Künste Berlin)

Astrid Kieselbach (Senior Director Universal Music Jazz (Deutsche Grammophon))

Harald Kisiedu (Musikwissenschaftler, Dozent für Jazzgeschichte und Jazzwissenschaft am Institut für Musik der Hochschule Osnabrück)

Alexandra Lehmler (Musikerin, Vorstand Deutsche Jazzunion)

Hans Lüdemann (Musiker, Vorstand Deutscher Komponistenverband)

Yvonne Moissl (Vorstand Deutsche Jazz Föderation e.V., palatia Jazz)

Miho Nishimoto (Senior Brand Manager Classics & Jazz, Warner Music Group)

Lisa Tuyala (Kulturmanagerin (Kulturkabinett e.V.), Musikerin, Co-Initiatorin Women* of Music)

Arndt Weidler (Soziologe, Leitung Projekte beim Jazzinstitut Darmstadt)

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BEWERBUNGS-KATEGORIEN:

Debüt-Album des Jahres

Album Vokal des Jahres

Album instrumental des Jahres

Debüt-Album des Jahres international

Album Vokal des Jahres international

Album instrumental des Jahres international

Komposition des Jahres

Arrangement des Jahres

Rundfunkproduktion des Jahres

Festival des Jahres

Journalistische Leistung des Jahres

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Text: Jana Moritz