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Universal Music beim Opus Klassik siebenfach erfolgreich

Bei der Verleihung des Opus Klassik in Berlin gingen die Trophäen in sieben von 25 Kategorien an Künstler:innen aus dem Hause Universal Music mit ihren Labels Deutsche Grammophon und Decca Classics sowie dem langfristigen Partnerlabel ECM.

11.10.2021 16:34 • von
Mit zwei von sieben Trophäen beim Opus Klassik 2021 (von links): Preisträger Daniel Hope, Frank Briegmann, Preiisträger Daniil Trifonov sowie Kleopatra Sofroniou und Clemens Trautmann (Bild: Bernd Jaworek Photography)

Bei der Verleihung des Opus Klassik am 9. und 10. Oktober 2021 in Berlin gingen die Trophäen in sieben von 25 Kategorien an Künstler:innen aus dem Hause Universal Music mit den Labels Deutsche Grammophon und Decca Classics sowie dem langfristigen Partnerlabel ECM.

Dabei spiegele sich in den Auszeichnungen "die Vielfalt der Klassik wider", wie das Unternehmen mitteilt. So gelang zum Beispiel den Pianisten des Hauses ein Hattrick: Daniil Trifonov erhielt eine Trophäe als Instrumentalist des Jahres in der Sparte Klavier für sein Album "Silver Age" mit Werken von Skrjabin, Strawinsky und Prokofjew, der per Video zugeschaltete Lang Lang lieferte mit seiner Aufnahme der Goldberg-Variationen den Bestseller des Jahres ab und Yuja Wang wurde als Solistin in "Must The Devil Have All The Good Tunes?" von John Adams für die Konzerteinspielung des Jahres geehrt.

Daneben erhielt Daniel Hope den Sonderpreis der Jury, die den Violinisten damit für seine Leistungen mit dem Format Hope@Home: Mit seinem täglichen Livestream auf Arte sei es ihm gelungen, "klassische Musik während der Pandemie erlebbar und für ein breiteres Publikum verfügbar zu machen", heißt es aus Berlin. Den Preis für die Editorische Leistung des Jahres fuhr die Deutsche Grammophon für "450 Years Staatskapelle Berlin - Great Recordings" ein. Die Auszeichnung nahmen Detlef Giese als Leitender Dramaturg an der Staatsoper Unter den Linden und Johannes Gleim als Director Heritage des Labels entgegen. Der maltesische Tenor Joseph Calleja gewann derweil mit dem bei Decca Classics veröffentlichten Album "The Magic of Mantovani" einen Opus Klassik in der Kategorie Klassik ohne Grenzen, während Jörg Widmann im Bereich Kammermusik für seine über ECM veröffentlichte Aufnahme der Klarinettensonaten von Brahms geehrt wurde.

Bei der diesjährigen TV-Gala aus dem Konzerthaus Berlin, erstmals moderiert von Désirée Nosbusch, waren unter anderem die Preisträger Daniil Trifonov und Daniel Hope live zu erleben.

"Kunst entsteht in guten und in schweren Zeiten", bilanzierte Kleopatra Sofroniou, General Manager Classics bei Deutsche Grammophon. "Die herausragenden Leistungen, die beim Opus Klassik 2021 prämiert werden, überzeugen umso mehr, wenn wir das vergangene Jahr Revue passieren lassen. Ganz besonders stolz sind wir auf die zahlreichen Preisträger:innen von Deutsche Grammophon und allen Universal Music Labels."

Frank Briegmann, Chairman & CEO Universal Music Central Europe und Deutsche Grammophon, sandte derweil einen herzlichen Glückwunsch "an alle unsere Preisträger:innen": "Sie haben einmal mehr bewiesen, auf welch außergewöhnliche Weise sich Künstler:innen unter dem Dach der drei Universal-Music-Klassiklabels Deutsche Grammophon, Decca Classics und ECM entwickeln und vor allem auch immer wieder Neues ausprobieren und etablieren können." Briegmann ergänzte: "Bei aller künstlerischer Vielfalt eint sie dabei die Liebe zur Musik und der kompromisslose Anspruch an die Qualität ihrer Veröffentlichungen." Bei Universal Music sei man "stolz und glücklich, mit so vielen herausragenden Artists zusammenzuarbeiten und die Klassikwelt und alle Klassikliebhaber:innen mit ihrer fantastischen Musik tagtäglich zu bereichern".

Briegmann gratulierte aber auch den Organisator:innen des Opus Klassik und Gastgeberin Désirée Nosbusch, "die diesen Abend zu einem Fest der klassischen Musik gemacht haben".