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Charts KW 41: Raf Camora kehrt rasch zurück an die Chartsspitze

Nur zweieinhalb Monate, nachdem Raf Camora zuletzt die Spitze der deutschen Hitliste eroberte, kehrt der österreichische Rapper nun mit seinem Werk "Zukunft" dorthin zurück. Bei den Singles steht Apache 207 ganz oben.

08.10.2021 16:38 • von Dietmar Schwenger

Nur zweieinhalb Monate, nachdem Raf Camora zuletzt die Spitze der deutschen Hitliste eroberte, kehrt der österreichische Rapper nun mit seinem Werk "Zukunft" dorthin zurück. Am 16. Juli 2021 war "Zukunft" als Überraschungsveröffentlichung digital und im Bundle erschienen, am 1. Oktober folgte eine Fortsetzung "Zukunft II", deren Verkaufszahlen nun "Zukunft" zugeschlagen werden. Dadurch steigt das Album von Rang 28 auf die Eins.

Höchster Neuzugang ist der einfach "Album" genannte neue Longplayer von Clueso auf Rang zwei. Von zwei auf vier fällt "Auf das Leben" von Wolfgang Petry. Dahinter mögen es die Ärzte weiterhin "Dunkel" (Vorwoche: eins), während Pop-Queen Lady Gaga mit dem neu eingestiegenen "Love For Sale" auf Rang fünf noch einmal gemeinsame Sache mit dem mittlerweile 95 Jahre alten Tony Bennett macht.

Auf Platz sechs steigen die 102 Boyz mit "102" ein, Yes landen mit "The Quest" neu auf sieben, und DJ Ötzi entert die Top 100 mit "Sei du selbst - Party 2.0" auf acht. Auch Position neun bietet einen weitreren Neuzugang, nämlich die Box "The Studio Albums 1996-2007" von Mark Knopfler. Von drei auf zehn geht es für Peter Maffay mit "So weit" abwärts.

Bei den Chartsanteilen liegt Universal Music mit 43,6 Prozent vorn, gefolgt von Sony Music mit 24,3 Prozent in der Albumwertung. Believe/GoodToGo steht mit 18,6 Prozet vor Warner Music mit 9,4 Prozent auf dem dritten Platz. Auf Rang fünf findet sich mit 1,3 Prozent der Bertus-Vertrieb.

Auch bei den Singles steigt ein Rapper an die Spitze. Apache 207 landet mit "Kapitel II Vodka (2sad2disco)" bereits seinen zehnten Nummer-eins-Hit. Damit verdrängt er auch The Kid Laroi und Justin Bieber und ihren gemeinsamen Song "Stay" auf den zweiten Platz.

Glass Animals können sich auf der Drei mit "Heat Waves" behaupten, und auch Ed Sheeran bleibt mit "Shivers" statisch auf Rang vier, während sein Song "Bad Habits" vom zweiten auf den fünften Platz fällt. CKay feat. ElGrande Toto verbessern sich mit "love nwantiti (North African Remix)" um eine Stufe auf Rang sechs, dafür rutschen Lost Frequencies und Calum Scott mit "Where Are You Now" auf die siebte Position.

Es folgen "Love Tonight" von Shouse auf der Nummer acht und "Auf & Ab" von Montez auf der Neun. Der zweitbeste Neueinstieg gelingt diese Woche Montez & Badmómzjay mit dem Song "Mond" auf Platz zehn.

Universal Music genügen hier 33,1 Prozent für die Tabellenführung unter den Distributoren. Sony Music lauert dahinter (29,6 Prozent), und die Top 5 komplett machen Warner Music (16,5 Prozent), Believe/GoodToGo (14,2 Prozent) sowie Ingrooves (2,3 Prozent).

Die "Bravo Hits 115" sind die neue Nummer eins bei den Compilations, auf der Zwei platziert sich "The Metallica Blacklist", eine Zusammenstellung von Künstlern, die Songs des "Black Album" von Metallica covern. Von eins auf drei geht es für "KuschelRock 35" und von drei auf vier für "The Best Of Bond... James Bond". Ebenfalls einen Zähler verlieren "Bravo Hits 114" auf Rang fünf.

Sony Music führt bei den Chartsanteilen die Albumwertung mit 44,8 Prozent an, knapp vor Universal Music mit 43,7 Prozent. Warner Music rangiert mit zehn Prozent auf Position drei vor Kontor New Media/Edel mit 0,8 Prozent.