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Impala will Indie-Sektor mit CO2-Rechner auf Nachhaltigkeit trimmen

Der Impala-Dachverband schiebt ein Nachhaltigkeitsprogramm an. Dazu hat man in einem ersten Schritt und in Zusammenarbeit mit Julie's Bicycle einen CO2-Rechner entwickt, der unabhängigen Musikunternehmen helfen soll, die Auswirkungen ihrer Aktivitäten einzuschätzen.

07.10.2021 13:09 • von
Setzt auf Nachhaltigkeit: Impala-Geschäftsführerin Helen Smith (Bild: Impala)

DerImpala-Dachverband schiebt ein Nachhaltigkeitsprogramm an. Dazu hat man in einem ersten Schritt und in Zusammenarbeit mit der gemeinnützigen Organisation Julie's Bicycle einen CO2-Rechner entwickt, der unabhängigen Musikunternehmen und den Impala-Mitgliedsverbände helfen soll, die Auswirkungen ihrer Aktivitäten einzuschätzen, mögliche "Hotspots" zu erkennen und eventuelle Maßnahmen zu ergreifen.

Der CO2-Rechner ist Teil eines größeren Nachhaltigkeitsprogramms, das der Impala-Verband bereits im April 2021 vorgelegt hatte. Ziel ist es, im europäischen Indie-Sektor möglichst bis 2026 klimaneutral zu arbeiten, und bis 2030 sogar eine klimapositive Bilanz zu erreichen.

Über den Sommer hätten sich zahlreiche Firmen und Verbände aus ganz Europa freiwillig dazu bereit erklärt, das Projekt zu unterstützen, heißt es aus Brüssel. Unter anderem mit dabei sind die !K7 Music Group, City Slang,Edel, EMS, Hot Action Records oder Zebralution aus dem deutschsprachgen Bereich, aber auch internationale Indie-Schwergewichte wie die Beggars Group und PIAS.

"Das ist nur der erste Schritt in einem umfassenden Prozess für die weite Branche", kommentiert Helen Smith, Executive Chair von Impala. "Wir laden andere aus dem gesamten Musiksektor ein, sich zu melden, wenn sie uns dabei unterstützen möchten, das Projekt zu erweitern und an künftigen Entwicklungen mitzuwirken."

"Ein maßgeschneiderter Rechner und standardisierte Rahmenbedingungen für den Recorded-Sektor sind wichtige Hilfen für alle, die die Auswirkungen ihrer Aktivitäten messen wollen", ergänzt Horst Weidenmüller, Vorsitzender der Impala Task Force und CEO von !K7. Das sei "der erste Schritt, um zu erkennen, wo und auf welche Weise Veränderungen vorgenommen werden müssen".