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Edel setzt Aktienrückkauf aus

Im Februar lancierte Edel ein Aktienrückkaufprogramm. Seitdem konnte das Hamburger Unternehmen zweimal die Prognose erhöhen, und legte zum Fiskalhalbjahr ein deutliches Plus vor. Das machte sich auch beim Aktienkurs von Edel bemerkbar. Nun setzen die Hamburger das Aktienrückkaufprogramm aus.

28.09.2021 12:48 • von
Konnte im bisherigen Jahresverlauf zumeist steigende Kurse der Edel-Aktie beobachten: CEO Jonas Haentjes (Bild: Marc Wiegelmann)

Im Februar 2021 lancierte Edel ein Aktienrückkaufprogramm. Seitdem konnte das von CEO Jonas Haentjes geleitete Hamburger Unternehmen im März und im August gleich zweimal die Prognose erhöhen, und legte zum Fiskalhalbjahr ein deutliches Plus vor.

Das machte sich auch beim Aktienkurs von Edel bemerkbar: Der lag Anfang 2021 im Xetra-Handel noch bei gut zwei Euro, kletterte bereits im März über die Marke von drei Euro, legte Ende August einen Sprung auf ein 52-Wochen-Hoch von gut 4,90 Euro hin und rangiert derzeit bei rund 4,50 Euro - damit sind die Edel-Aktien inzwischen also deutlich teurer als noch zu Beginn des Aktienrückkaufprogramms.

Bei Edel reagiert man nun offenbar auf diese Entwicklung, und setzt das Programm ab dem 27. September zunächst "auf unbestimmte Zeit" aus: "Die Gesellschaft wird die Situation kontinuierlich bewerten und zu gegebener Zeit über eine Wiederaufnahme des Aktienrückkaufprogramms entscheiden", teilte das Unternehmen dazu mit.

Bislang seien 169.470 Aktien oder auch rund 0,75 Prozent des Grundkapitals der Gesellschaft erworben worden, und zwar zu einem Durchschnittspreis von 3,61 Euro pro Aktie. Hochgerechnet würde das eine Summe von rund 610.000 Euro ergeben. Im Februar hatte man angekündigt, bis zu 984.256 Aktien der Gesellschaft oder auch bis zu 4,33 Prozent des Grundkapitals zurückkaufen zu wollen, und dafür zusammen bis zu drei Millionen Euro aufwenden zu wollen.

Text: Knut Schlinger