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Rapper Xatar steigt bei Gaming Stars ein

Der als Xatar bekannte Rapper Giwar Hajabi beteiligt sich über seine Firma G-Ventures am Berliner Start-up Gaming Stars, welches das Prinzip von Online-Poker auf Games wie "FIFA" überträgt. Xatar baut derzeit massiv seine Unternehmungen aus.

20.09.2021 11:05 • von Stephan Steininger
Giwar Hajabi, bekannt als Xatar, und Artem Morgunov (r.), Gründer von Gaming Stars (Bild: Goldmann Ventures/Gaming Stars)

Der Rapper, Produzent und Unternehmer Giwar Hajabi, bekannt unter seinem Künstlernamen Xatar, steigt ins Gamesbusiness ein. Über die Firma G-Ventures hat sich Hajabi an dem Berliner Start-up Gaming Stars beteiligt. G-Ventures gehört zur Goldmann Group, der Firmengruppe von Hajabi. Erst im Januar 2021 kündigte er große Pläne für seine Unternehmung Goldmann Music an, für die er bereits Kooperationen auch in den USA schloss.

G-Ventures, oder Goldmann Ventures, ist das Investment-Label der Gruppe, mit dem Xatar in aufstrebende Unternehmen und Ideen investiert. "Ausschlaggebend für die Partnerschaft war, neben dem innovativen Konzept, auch das enorme Potenzial von Gaming Stars, im boomenden eSports-Markt eine führende Position einnehmen zu können", so Xatar.

Gaming Stars wurde 2019 von Artem Morgunov gegründet und sammelte im Januar bei einer Crowd-Investment-Kampagne in weniger als 24 Stunden 300.000 Euro ein. Die Geschäftsidee von Gaming Stars besteht darin, das von Online-Poker bekannte Konzept der Echtgeld-Wetten auf E-Sport-fähige Games zu übertragen. SpielerInnen können so zum Beispiel in verschiedenen "FIFA"-Versionen aber auch in "Fall Guys", "Apex Legends", "Fortnite", "PUBG", "League of Legends" oder "CoD: Modern Warfare" gegeneinander um einen Geldbetrag spielen. Mit dem Spielmodus "Skill challenges" kann auch auf das Erreichen von Ingame-Herausforderungen "gegen das Haus" gewettet werden.

Das Thema Echtgeldwetten bei Games erfährt derzeit global einen Boom, wird jedoch in der Regel von den Entwicklungsstudios und Publishern der Spiele selbst nicht unterstützt. Sie fürchten um ihr Image, zumal die Branche wegen der sogenannten Lootboxen in einigen Ländern von der Politik ohnehin schon in die Nähe des Glücksspiels gerückt wurde.