Events

Shortlist der Listen To Berlin: Awards steht

Im Rahmen des Branchentreffs Most Wanted: Music, der vom 27. bis zum 28. Oktober stattfindet, verleiht die Berlin Music Commission erneut die Listen To Berlin: Awards. Für sieben von acht Kategorien stehen nun die Nominierten fest.

16.09.2021 10:12 • von Jonas Kiß
Bilden die Jury der Listen To Berlin: Awards (von links): Sera Kalo, Cara Muru, Olaf Kretschmar, Ima Johnen, Ralf Kollmann, Anja Caspary, Mahide Lein, Petra Sachse und Nina Lütjens (Bild: Berlin Music Commission)

Im Rahmen des Branchentreffs Most Wanted: Music, der vom 27. bis zum 28. Oktober 2021 stattfindet, verleiht die Berlin Music Commission (BMC) am 26. Oktober zum sechsten Mal die Listen To Berlin: Awards. Für sieben von acht Kategorien stehen nun die Nominierten fest.

Mit dabei sind etwa das Kollektiv Freak de l'Afrique in der Sparte "Preis für Förderung und Entwicklung der Berliner Musikszene", die deutschrapmetoo-Bewegung in der Kategorie "Rolf Budde Preis für Haltung in der Musikwirtschaft", die Veranstaltungslocation Max-Schmeling-Halle beim "Preis für Nachhaltigkeit" oder die Journalistin Miriam Davoudvandi für den "Preis für Musikjournalismus". Die komplette Shortlist gibt es online.

Ausgewählt wurden die Nominierten von einer zehnköpfigen Fachjury, bestehend aus Anja Caspary (Musikchefin radioeins), Peter Hayo (CEO Get Physical), Ima Johnen (Leiterin Riverside Studios), Sera Kalo (Musikerin, Produzentin und Community Co-Founder von Soul Sisters Berlin), Cara Muru (Produzent und Teil des Tropical Bass Kollektivs La By'le), Ralf Kollmann (Mobilee Records-Mitbegründer und Künstler:innenmanager), Olaf Kretschmar (BMC-Vorstand), Mahide Lein (Kulturvermittlerin und Veranstalterin), Nina Lütjens (Kulturmanagerin und Vorsitzende des BMC-Kuratoriums) und Petra Sachse (Vertriebsleiterin für Medien und Kreativwirtschaft der Berliner Sparkasse).

Die Jury sei laut Olaf Kretschmar, Vorstandsvorsitzender der Berlin Music Commission und Mitglied der Jury, ein wirklich ungewöhnliches Gremium: "Hier kommen völlig unterschiedliche Menschen mit krass verschiedenen Perspektiven und Anschauungen zusammen. Es ist schön zu sehen, welchen Riesenspaß Diversität machen kann, wenn sie nicht sektiererisch oder dogmatisch daher kommt, sondern wenn sich alle um Erklärung und Anschlussfähigkeit bemühen. Ich lerne jedes Mal im Austausch mit den Kolleg:innen die Stadt neu zu sehen."

Der Berliner Senator für Kultur und Europa und Schirmherr der Veranstaltung, Klaus Lederer, betont: "Die Listen To Berlin: Awards feiern die musikalische Kreativität unserer Stadt und stehen in 2021 für eine lebendige künstlerische Szene, die Herausforderungen trotzt und mit neuer Kraft in die Zukunft startet. Mein Dank gilt den Künstler:innen, die mutig weitermachen und der Berlin Music Commission, die dafür die Rahmenbedingungen schafft."

Die Preisverleihung findet im Kesselhaus der Kulturbrauerei in Berlin statt und bildet den Auftakt zur Musikwirtschaftskonferenz Most Wanted: Music. Die Berliner Musikerin Malonda und der "Fritz-Unsigned"-Moderator Christoph Schrag führen als Moderator*innen durch den Abend.

Über den "Listen To Berlin: Jurypreis" entscheidet eine gesonderte Fachjury. Hier sind die 26 Künstler*innen der diesjährigen "Listen To Berlin"-Compilation nominiert.