Livebiz

Hannover Concerts und Rossmann überreichten Spendenscheck

Zu insgesamt 50, annähernd ausverkauften "Back On Stage"-Shows auf der Gilde Parkbühne Hannover kamen 45.000 Fans. Die Konzertreihe von Hannover Concerts wurde von der Drogerie Rossmann unterstützt. Beide sammelten zusammen 60.500 Euro für die die Initiative #coronakünstlerhilfe ein.

14.09.2021 14:11 • von Dietmar Schwenger
coronakuenstlerhilfe), Max Giesinger, Raoul Roßmann (Geschäftsführer Rossmann) und Nico Röger (geschäftsführender Gesellschafter Hannover Concerts) (Bild: Ulrich Stamm)

Zu insgesamt 50, annähernd ausverkauften "Back On Stage"-Shows auf der Gilde Parkbühne Hannover kamen 45.000 Fans. Die coronakonforme Konzertreihe von Hannover Concerts, die Anfang Juni mit einem Auftritt des Comedians Oliver Pocher angefangen war, endete am 13. September 2021 mit einem Konzert von Max Giesinger.

Präsentiert und unterstützt wurde die Konzertreihe von Rossmann. Darüber hinaus beteiligte sich das Drogerieunternehmen im Rahmen von "Back On Stage" zusammen mit Hannover Concerts an einer Spendenaktion für die Initiative #coronakünstlerhilfe. Im Rahmen des Abschlusskonzerts mit Max Giesinger überreichte Rossmann-Geschäftsführer Raoul Roßmann einen Scheck in Höhe von 60500 Euro. Damit wurde in der Gesamtsumme der Hannoveraner Spendenaktion die Marke von einer Millionen Euro geknackt.

"Die 'Back On Stage'-Konzerte waren wie eine Befreiung", sagt Nico Röger, geschäftsführender Gesellschafter Hannover Concerts. "Endlich durften wir dem Publikum wieder Live-Musik unter halbwegs normalen Bedingungen präsentieren. Unser Dank gilt allen Künstlerinnen und Künstlern sowie unseren Partneragenturen, die letztlich für die Gänsehautmomente sorgten. Nach dieser langen Durststrecke war es unbeschreiblich, wieder lachende und glückliche Fans zu sehen."

Die Shows von Johannes Oerding, Fury In The Slaughterhouse, Jan Delay & Disko No.1, Joris, Giant Rooks, Revolverheld, Max Giesinger, Wincent Weiss, Culcha Candela oder Provinz waren binner kurzer Zeit ausverkauft. Ebenfalls gebucht waren unter anderem Campino, Leoniden, Lea, Von Wegen Lisbeth oder Jeremias .

Das Hygienekonzept auf dem komplett bestuhlten Gelände der Gilde Parkbühne, das in der Regel 5000 Fans fasst, sah lediglich 1000 Besucher vor. Die Tickets wurden platzgenau verkauft, der Sicherheitsabstand von 1,50 Meter zwischen den Stuhlreihen war gewährleistet und auf dem gesamten Areal gab es beim Verlassen des Platzes eine FFP2-Maskenpflicht.

Zudem war ein Zugang zu den Shows nur mit einem negativen Covid 19-Tagestest möglich, das galt auch für komplett Geimpfte und Genesene. Am Ende kam es bei den 45.000 Besuchern zu keinem positiven Coronafall. Der Gastro-Bestellservice verlief über einen QR-Code. Nach der Bestellung und bargeldlosen Bezahlung per Smartphone wurden Getränke und Essen vom Personal zum Platz geliefert.

"Gleichwohl wird der sehr kostenintensive Service wohl keine Option für einen Regelkonzertbetrieb sein", heißt es aus Hannover. "Bei aller Freude" über die positive Bilanz gab Röger mit Blick auf den Herbst zu bedenken, dass die Kulturbranche von einem Regelbetrieb weit entfernt sei: "Wir haben noch immer keine Planungssicherheit. Mit Konzerten ohne komplette Auslastung werden wir auf Dauer nicht überleben können." Umso wichtiger sei bei "Back On Stage" das Engagement von Rossmann gewesen. Ohne die Unterstützung von Sponsoren sei die Veranstaltungsreihe in dieser Form nicht rechenbar oder umsetzbar gewesen.

"Von Anfang an war es eine Herzensangelegenheit, 'Back On Stage' zu unterstützen", betont Raoul Roßmann in Bezug auf die Spendenaktion. "Musik verbindet die Menschen und sie erreicht Geist und Seele. Ich freue mich, dass die Künstler wieder vor Publikum spielen und sie mit ihrer Performance begeistern konnten. Die Konzerte haben gezeigt, dass der Bedarf an Kultur und an gemeinsamen Erlebnissen groß ist. Wir hoffen, dass dies auch in Zukunft weiterhin möglich sein wird. Die Spendensumme ist ein tolles Ergebnis zum Abschluss der Veranstaltungsreihe - wir danken allen, die dazu beigetragen haben und sind stolz, ebenfalls ein Teil davon zu sein."